Montag, 30. November 2009

Überlegungen

Manch einer von euch wird sich fragen, wie es bei Deutschlands meistgelesenem Block, bei dem zwei Personen, die beide Müller heißen, von denen einer in Karlsruhe und eine in Hannover wohnt, die beide Lehrer sind und beide schon mal im Partybus mit Daxlandenern waren, redaktionell so zugeht.
Ganz einfach, wir sind genauso webzwonullig wie die Krissi. Moment, also, naja, sagen wir mal, wir wären gerne so webzwonullig wie die Krissi. Es scheint nämlich so zu sein, dass die Anzahl der Facebook-Buddies von Deutschlands Internetkabinettsmitglied Nummer 1 (ich könnte mir vorstellen, dass sonst nur noch Rainer Brüderle ähnlich fit ist mit dem ganzen WWW) megasprunghaft in die Höhe schießen. Und nun wurde auf der letzten virtuellen Redaktionssitzung natürlich heiß diskutiert. Braucht endlichwiederlandeshauptstadt einen Facebook-Account und einen Twitter-Account? Müssen wir auch über gnadenlose Belanglosigkeiten zwitschern und Follower von Krissi oder TSG sein? Sollen wir Buddies von Rainer Calmund und Fans von Wiener Schnitzel werden? Brauchen wir beide einen Twitter-Account, um miteinander zu zwitschern und sollen wir auch mal virtuelle Buddies werden.
Schwierig, schwierig, wenn man immer ganz knapp neben dem Puls der Zeit ist und vor allem meistens hintendran.
Aber, wie schon Uli Stein sagte: Gut Ding will Feile haben.
Wir schlafen einfach mal ne Nacht drüber.
Noch Fragen?

Der Rest ist schweigen

Fürwahr,...
gilt es manchmal inne zu halten und einfach nur zu lesen.
Womöglich sind die Doppelmüllers die nächsten auf seiner Abschußliste....bibber...
Noch Fragen?
Mario

Männer sind Autos

Kaum bin ich mal drei Tage lang verschollen, geht's hinterher umso mehr ab.
Im ICE las ich einen relativ interessanten Artikel aus der ZEIT (soweit es möglich ist, in der ZEIT was Interessantes zu finden, was nichts mit Migration, Familie oder der SPD zu tun hat) über Männermagazine. Nun werdet ihr euch fragen...nein, ich habe nicht vor, anzufangen, Männermagazine zu lesen. Ich lese ganz gerne mal Missy und die Chefredakteurin von Missy hat auch den Artikel geschrieben.
Voilà.

Presseschau

Es ist wieder viel passiert in der Republik. Chiara Ohoevens Freund mag ihre Brüste ("Mein Mann und ich haben viel Spaß mit meinem Busen").
Es gibt endlich wieder eine neue Ministerin im Kabinett, länger als 1 Monat die gleichen Nasen, da wird einem doch langweilig. Kristina Köhler, die neue Uschi, ist, wie 99,25% aller 32jährigen promovierten Soziologinnen in Deutschland übrigens ledig und kinderlos, außerdem erinnert sie mich tierisch an jemanden - wenn jemand helfen kann, gerne in die Kommentare. Krissi, wie sie von Kollegen Doppelmüller und mir liebevoll genannt wird, schrieb ja bereits 1997 in ihre Abizeitung "Sie wolle die erste Frau sein, „die Ehe, Kinder und Karriere unter einen Hut bringt, ohne dass irgendein Teil darunter leidet und ohne jemals zur Feministin zu werden“, so stehts zumindest hier. Schade neben den ganzen AnnetteohneLands und wie sie alle heißen mögen, wäre so eine richtige Feministin mal herzerfrischend gewesen. Doppeltschade, dass Frauen wie Krissi, die ja sowohl Abi, als auch einen Uniabschluss, als auch einen Doktortitel haben, feministische Ansichten verachtenswert finden. Weiterhin verrät uns das Handelsblatt über unsere neue Lieblingshessin: "Die anderen Mädchen schwärmten für Pferde, ich für Helmut Kohl." Wenn das mal keine Spuren hinterlässt.
Und Münte heiratet seine Michelle. Oder Michèle. Oder liebevoll Michi. Oder wie auch immer.
Und für wen ich mal geschwärmt habe, erfahrt ihr bald.
Back to reality.
UPDATE:

Sonntag, 29. November 2009

Ich bin die Biggi und wer bist du?

Dass ich am Wochenende im Saarland war, wisst ihr jetzt, dass ich dort ein neues Schimpfwort gelernt habe, wissen zumindest meine Facebook-Buddies (dumme Plunze), aber dass ich auch noch selber beleidigt wurde, weiß keiner. Es war der alte "Sa noch emol Huresohn zu meiner Mudder"-Klassiker. Ich wurde doch tatsächlich abends in der Kneipe gefragt: "Sag mal, kennst du "Club la Piranjas"?"
Also, bitte...Biggi

Polizeiruf

Fürwahr,...
sind Sonntage an denen ein Tatort kommmt eine wahre Pracht und Polizeirufsonntage eher Ohnmacht. Und dennoch war Hauptkommisar Tauber aus München eigentlich klasse, ich erinnere mich gerne als er in SS-Klamotten durchs Präsidium lief. Heute nun der Nachfolger, der Ein-Folgen-Nachfolger, weil leider schon verstorben. Schade, hatte Potential, richtig viel Potential.
Für die, die heute geschaut haben:
Wenn ein Schwimmer ertrinkt ist es schlimm, ertrinkt ein Nichtschwimmer ist es doch nur konsequent. Wenn nun ein Soldat, ...
Noch Fragen?...

Che Guevara and Débussy to a disco beat

Die Fahrten aus meiner niedersächsischen Wahlheimat in meine saarländische Heimat sind nicht nur geografische, sondern auch soziologische High-Lights. Das Verlassen sämtlicher Tiefebenen scheint da noch nicht das Bemerkenswerteste zu sein, nein es ist das Verlassen der Regionen, in denen Hochdeutsch nicht nur die Amts-sondern auch die Verkehrssprache ist. Wge aus Hannover, wo man ja, wie ich kürzlich erfuhr, einen "Dialekt" spricht, das Hannöversch oder so. Echtes Hochdeutsch spricht man in Celle, dies ist allerdings für jemanden, der nur schwer ein Steinobst von einem Gotteshaus unterscheiden kann, nicht mit bloßem Ohr als solches zu identifizieren. Will heißen, ICH höre da null Unterschied.
Zurück zur Fahrt, man verlässt also Niedersachsen, kommt ins babbelnde Hessen, um dann kurz später das schwätzende Monnem zu erreichen. Wie sehr ich es liebe!
Und genau dort passierte am Wochenende im ICE folgendes: Ein absolut nicht besonders vertrauenerweckender Typ um die 30 lag schlafend vor der Tür (inside). Der Schaffner, Typus deutscher Schaffner um die 60 mit mehr Haaren über der Lippe und auf den Zähnen als auf dem Kopf, tritt an den Mann heran, schliesslich muss er ja kurz später die Türe öffnen (wir waren wenige Minuten vor Monnem). Der Mann wacht auf und weist den Schaffner darauf hin, dass dieser auf seinem Hosenbein steht. Der DB-Angestellte ignoriert dies zunächst einmal geflissentlich, um nach einem weiteren Hinweis des Mannes, einen Minischritt nach hinten zu machen. Der Mann nickt dankend, reibt sich die Augen, checkt, dass er aufstehen muss und nun passiert das Unglaubliche. Er will sich an der Haltestange hochziehen und gleitet dabei so ein bisschen ab. Daraufhin springt ihm der Schaffner zu Hilfe, packt ihn am Arm, zieht ihn hoch und sagt dabei: "Gäz?". Der Mann, peinlich berührt, antwortet nur: "Ei jo, so digg bin isch jo aach noch nett."
Mannoman. Vorurteile abbauen, Frau Müller.

Donnerstag, 26. November 2009

Erstes Mal

Ich habe heute zum ersten Mal einen Kommentar unter einen Artikel gesetzt, von jemandem, den ich nicht persönlich kenne. Hat aber auch nicht weh getan und gebohrt hat er auch nicht.

Der König ist tot, es lebe der König

Kollege Doppeelmüller (dem ich auf diesem Wege nochmal sagen will, dass ich eben, als ich gelesen habe, dass es vollbracht ist, vom Schreibtischstuhl aufgesprungen bin und laut gebrüllt habe vor Freude) gibt ja als die Erzeugnisse, mit denen sich der Mensch von Welt weiterbilden sollte, an: Die Badischen Neusten Nachrichten, die Bild, der Kicker und die Bunte. Vergessen hat er dabei natürlich DAS MEDIUM schlechthin, den Videotext.
Nachdem 1992 der Fernseher in der Familie, der noch aus den 60er Jahren stammte und schwarz-weiß war, endlich kaputt gegangen ist (honi soit qui mal y pense), gab es ein TV-Gerät mit Fernbedienung und mit dem man mehr als 3 Programme empfangen konnte. Allerdings hatte er keinen Videotext.
Die Erfahrung damit machte ich erst Jahre später als ich in einer WG mit Fernseher wohnte und mein damaliger Wohni, na, nennen wir das Kind doch beim Namen, videotextsüchtig war. Leider bin ich das mittlerweile auch. Ich kann nicht das Gerät anmachen, ohne direkt zu gucken, was morgen um 8 kommt, oder mich darüber zu informieren, wann Salma Hayek heiratet oder einfach nur nochmal nachzuschauen, wann der Podolski das Tor geschossen hat.
Diesen Sommer saß ich in den heimischen saarländischen Gefilden rum und unterhielt mich darüber, ob der Kohlschreiber eigentlich in Wimbledon draußen ist. Keiner wusste es genau und so macht ich natürlich die Glotze an und wollte auf die Seite 300 gehen (das ist die mit den Sportnews). Bis dahin bin ich aber nicht gekommen. Auf der ersten Seite stand nämlich als erste Meldung "Michael Jackson ist tot."
So und jetzt soll nochmal irgendjemand sagen, der Videotext hätte keine Daseinsberechtigung.
Too far


In eigener Sache

Fürwahr,...
es ist vollbracht.
und nie den guten Herbert Wehner vergessen.
Noch Fragen??? ...

Die spinnen doch

Fürwahr,...
ist dies ein Projekt, dass ich außerordentlich mag und für unterstützenswert halte. Die Arbeit, der von mir sehr geschätzen Steffi Lackner, ist nicht hoch genug anzusetzen. Wer irgendwie Zeit hat, hingehen und beeindrucken lassen.
Noch Fragen???...

Die Spinner

The bambi goes to...

Fürwahr,...
ist es nur ein weiterer Preis für eine tolle Schauspielerin, die schon den Untergang der Titanik überlebt hat, nachdem sie was mit Leonardo im Auto hatte. Hey, mal ehrlich, ich schätze die Hälfte der Menscheit wäre froh nur eine der beiden Sitationen erlebt zu haben und Kate hatte das in gefühlten 2 Stunden.
Und nun hat sie gezeigt, dass sie ja auch vorlesen kann. Zum Dank dafür ein kleines Reh. Dieses Reh übrigens wurde in den Jahren 1948-1964 in Karlsruhe verliehen.
Irgendwie verleihe sozusagen dann doch ich Kate einen Preis. Zum Glück.
Noch Fragen???...
Rehlein

Mittwoch, 25. November 2009

Die deutsche Pute marschiert

Oli Pocher hat die Schweinegrippe, Luca Toni ist von van Gaal suspendiert und Roman Polanski ist für 3 Millionen Teuro fei. Der 25.11 scheint ein geschichtsträchtiger Tag zu sein, geschichsträchtig auch, weil heute endlich wieder gebloggt wird. Kollege Doppelmüller und ich haben nicht den Dienst quittiert, diese Woche steht lediglich unter dem Sternzeichen des Beamtierens. Muss ja auch manchmal sein.
Das Thema der letzte paar Tage war aber eigentlich, die auf Spiegelonline dokumentierte Zukunfts-WG. In Berlin sind total kreative Menschen unter 30 (das soll mal bloß kein Antidiskriminierungsbeauftragter mitbekommen) zusammen und gucken mal so, wie man den Laden nach vorne bringen kann. Ziel des Ganzen: "Die Sponsoren können hier beobachten, wie die Zielgruppe tickt."
Ein Kanadier zum Beispiel hat the egg erfunden. Ein ovales (ach nee) Etwas, das schalldicht ist und das man sich ins Büro mitnehmen kann. Um dort zu meditieren oder zur Ruhe zu kommen. Der Erfinder nämlich hat schon mit Anfang 20 ne Firma gehabt und ist dann voll ausgetickt und nun ist er Yoga-Coach und bringt Managern das Ausruhen bei. Total irre Geschichte, wa? Habe ich in der Form noch nie gehört. Ich frage mich auch, wie meine Kollegen das zum Beispiel fänden, wenn ich the egg mit ins Lehrerzimmer brächte. Einen Versuch wäe es eventuell wert.
Eine Frau hatte auch eine klasse Erfindung. Für 5 Dollar sagt sie Leuten ins Gesicht, was sie von ihnen hält und für zwei Dollar mehr schreibt sie es sogar auf. Dem Typen mit the egg hat sie gesagt, seine langen Haare seien nix und dass er noch unentschieden sei, was den Style angeht.
Bin ich zu alt für den ganzen Mist? Oder habe ich einen bis mehrere Witze verpasst.
Zeit kritische Worte zu verfassen. Die spinnen doch, die Römer.
Direkterfinder

Dienstag, 24. November 2009

Yes!

Aus megatopgegebenem Anlass. es ist vollbracht, ich habe abgegeben.
Direktlenny

Montag, 23. November 2009

Aus ultragegebenem Anlass

Wenn nur noch Fleetwood Mac hilft, brennt die Hütte. So gerade in der Landeshauptstadt.
Sweet lies

Forscherdrang

Fürwahr,...
ist es von Zeit zu Zeit an der Zeit die Zeit zu nutzen, um kurz die Kritik an der dualen Ausbildung anzuprangen. Schüler mit Forschungsdrang sind unsere hauptsächliche Klientel. Und nein ich berichte nicht über Menschen mit Migrationshintergrund, ganz und gar nicht, das sind Franken. Nein keine Frankzosen sondern Franken und auch noch Schüler eines mit sehr wertvollen Kollegen aus Nürnberg.
Noch Fragen?....

Fahrstuhl
Bierturm

Toleranz in Zeiten der FDP

Ein Artikel aus der SZ, den man absolut überhaupt nicht kommentieren muss, weil er für sich selbst spricht.
Direktregenbogen

Guter Rat ist teuer

Das gemeine Lehrerzimmer ist der Ort, wo man die mit Abstand besten Tipps zum Überleben im Dickicht des düsteren Mitteleuropas erhält. "Wenn du die 9b zum Schweigen bringen willst, mach mit ihnen Grammatik." "Wenn du Ruhe haben willst, geh niiiiiieeee an Schule XY." usw. Der Kollege Müller könnte dazu sicherlich einige mehrströphige Shantys singen. Aporpos Shanty: der neuste brandheiße Tipp aus dem Lehrerzimmer ist folgender gegen Schweinegrippe (dieses Mal allerdings für Kindergartenkinder) : "Ihr müsst euch so lange die Hände waschen, wie es dauert, zwei Mal "Happy birthday" zu singen."
Na hoffentlich vergisst da ma keiner den Text.

Sonntag, 22. November 2009

Das Leben ist schon hart genug

2623 Musiktitel im Abspielprogramm, es war nur eine Frage der Zeit, wann das Lied mit einer der besten jemals in deutscher Sprache verfassten Zeilen per Zufallsgenerator kommt:
"Wenn du morgens mit der neuen BRAVO an der Haltestelle stehst...".
Danke, Lassie Singers. Ihr habt mir den Tag gemacht.
Direkt-Lassie

Freiheitsstatue

Fürwahr,...
macht es einen Riesenunterschied ob ein 19jähriger sich des Lebens freut oder Mitglied der Jungen Liberalen wird. Und ebenso macht es einen Riesenunterschied wenn man nicht weiß, dass die Freiheitsstatue in einem Bonner Wahlkreis steht.
noch Fragen?....

Freiheitsstatue
Riesenunterschied

Großes Kino

Fürwahr,...
es ist schon ein zwei oder gar drei Tage her, aber dennoch sollte man Sternstunden des Fussballsdaseins nicht einfach so unter den Tisch fallen lassen. Vor allem nicht, wenn die Volksbühne KSC ein Possenstück aus der Provinz aufführt. In den Hauptrollen der Torwart-Titan, der Vater des Torwart-Titans und der Macher. Der Macher übrigens, der am Ende des mehrstündigen Volkstückes in der Europahalle als Sieger feststand, ist übrigens schon in seiner letzten großen Rolle als Oberbürgermeister von Bretten überzeugend gewesen. Ein Mann, bei dem sich morgens nach dem Aufstehen die Hemdsärmel von alleine hochwickeln.
Noch Fragen?....
Volksbühne KSC

Samstag, 21. November 2009

I don't even know what love is

Der Sommer 2000 hatte viel Verständnis für mich. Das MiNELium-Jahr brachte DieSterne-Konzerte in Berlin, Campari-O in einer Flatrate und ein spottbilliges WG-Zimmer in der renommierten RiWa81. Das Jahr war so toll, dass ich auch heute noch gerne daran zurückdenke. Ach, nennen wir das Kind doch beim Namen, dass ich aus Alterssenilität sentimental werde. Besonders gut gefiel mir damals die Musik. Phoenix aus Frankreich hatten diesen legendären Smash-Hit "If I ever feel better". Ein Lied, bei dem ich immer denke, dass der Beat eigentlich zu einschläfernd ist und ich es trotzdem auch heute noch gerne während emotionaler Zwangslagen höre - und auch sonst.
Heute nun entdeckte ich, dass die Kollegen von Phoenix ihre Lieblingslieder darlegen - in einer Art Doku. Ich ließ es so nebenher laufen und bin angetan. Style hamse ja, die Franzosen. Scheggitaut.
Musicvision Phoenix

via

Fürwahr

Fürwahr ein großer Tag,
die beiden Müllers vereint auf einer Seite. Der Worte können kaum genügen, diesen glücklichen Umstand gebührend zu feiern.

Dass wir allesamt in einer unverschämt schnelllebigen Zeit verweilen, dürfte ja mittlerweile auch dem letzten Schläfer bekannt geworden sein. Falls nicht, empfehle ich stets das Studieren einschlägiger Presseartikel. Aber die Zeit ist nun sogar so schnelllebig geworden, dass ich letzte Woche noch einen Ausflug im Dezember in das Playmobil-Stadion in Fürth geplant hatte und mich nun in der Trolli-Arena wiederfinden werde. Nee, was bin ich froh, dass mein Verein nie Geld haben wird für 'nen Neubau, auch wenn die Herren dies stets behaupten.

Trolli-Arena

Licht am Ende des Tunnels

Im Beamtenblock, so lautet nämlich der heimliche Subtitel des Blocks, wurde heute morgen per innerem Dialog über einen Spiegel-Artikel diskutiert, der der Beamtin auf Widerruf in die Finger kam. In Deutschland muss man sich nämlich, wenn man Mitglied im Beamtenmikadoclub werden will, einem amtsärztlichen Aufdenzahnfühlen aussetzen. Allerdings schauen sie nicht nur nach, ob die Dritten noch richtig sitzen, sondern auch, wie die Tassen so im Schrank stehen.
Hintergrund dieser Musterung ist natürlich, dass sich der Staat niemanden ins Boot holen will, der ihn eventuell in Bälde teuer zu stehen kommt. Also, hat was von dem Check, den Fußballer auch immer machen müssen und den der von Hoffenheim, der zum VfB wollte, kürzlich nicht gepackt hat.
Packen tut man das laut Artikel auch nicht, wenn man sich in psychotherapeutischer Behandlung befindet oder befand. Allein der Amtsarzt entscheidet, ob eine Behandlung einer Verbeamtung im Wege steht. Glücklicherweise gibt es nun zwei Staatsrechtler, die überprüfen wollen, ob dies mit dem Persönlichkeitsrecht zu vereinbaren ist.
Ich bin absolut gar nicht der Meinung, dass das alles in Ordnung geht mit der Verbeamtung und man dann den Rest seines Lebens machen kann, was man will (bis man die sprichwörtlichen silbernen Löffel klaut) Aber, ich bin auch nicht der Meinung, dass jemand, der eine Psychotherapie gemacht hat, kategorisch nicht für den Lehrerberuf geeignet ist. Zumal, ich mir nicht vorstellen kann, dass sie den Kandidaten dann ganz aus dem Laden rausschmeißen würden, sondern ihn eben als Angestellten behalten würden. Gleiche Arbeit, weniger Knete.
Wer die Tassen da nicht mehr alle im Schrank hat, scheint auf der Hand zu liegen.
Crazy


Doppelmüller

Ab heute ebenfalls mit an Bord: mein Freund Jani.
Willkommen

The truth

Mist ist, wenn man was postet und dann zwei Minuten später eigentlich die wesentlich bessere Idee hat. Also, nach Monaten des Nachdenkens über Wahrheiten ersten, zweiten und dritten Grades und der Frage, ob es DIE WAHRHEIT eben gibt, gebe ich auf. Und zwar damit:
Roisin

Saturday night fever

Sentimentale Posts sind total out, habe ich mir mal sagen lassen, deswegen muss hier heute morgen mal Funkstille herrschen. Bin allerdings guter Hoffnung, dass sich das noch im Laufe des Tages legt.
Und dann hätte ich an 2009 noch die dringende Bitte hintenraus noch ein bisschen erquicklicher zu werden. Mir reicht's nämlich langsam mit dem ewigen "mit der Bratpfanne eines vor die Rübe zu kriegen".
Danke!
Whitney

Freitag, 20. November 2009

They work hard for the money

Ich kann wirklich nicht behaupten, dass ich eine große Freundin des inszenierten Top-Spektakels wäre. Bis auf einen Besuch bei "Wetten, dass.." in den frühen 80ern (Stargäste: Carolin Reiber und Michel Piccoli und total viele Andere) und einem Destiny's Child-Konzert 2002 (bei dem ich kurzzeitig die Vorband mit dem Hauptact verwechselte), habe ich auch keine großen Berührungen mit Massenvergnügungen. Kein "Holiday on Ice", kein "Vorentscheid zum Grand Prix d'Eurovision de la chanson", ja noch nicht mal die Eröffnung eines Elektrosupermarkts in einer mitteleuropäischen Großstadt hat mich je aus meinem Kämmerchen gelockt.
Und nun lese ich auch noch dies: Der Veranstalter der Showproduktion und zwar laut der Gazzette der größten und teuersten deutschen Showproduktion "Ben Hur live" ein gewisser Herr Abraham hat wohl Problemchen mit dit Janze. Eine Reihe Gastspiele sind verschoben worden (eigentlich sind bis Ende Januar alle Aufführungen abgesagt), da es mit der Kulisse Probleme gebe. Laut Süddeutscher Zeitung seien jedoch auch andere Gerüchte im Umlauf, man munkelt, er habe Zahlungsschwierigkeiten. Und nun zitiere ich wörtlich: "Abraham gibt zu, dass er mit der Bezahlung der Mitarbeiter im Rückstand ist "aber immer nur 4 bis 6 Wochen.""
Da ist mir eben in der S4 von Bennemühlen nach Hannover dann doch der Kragen geplatzt. Es arbeiten also den ganzen Tag Leute für diesen Mann. Diese Leute haben eine Wohung und müssen essen oder wollen mal ein Bier trinken und die Kinder brauchen eine neue Cordhose und ein neues Franzeheft oder wollen mal in den Zoo. Können sie aber leider nicht, weil der Papa oder die Mama leider erst in 4-6 Wochen Geld kriegt. Der Chef hat's nämlich gerade nicht passend.
Danke 21. Jahrhundert, danke, dass alles an Rechten für Arbeiter, wofür viele Leute lange gekämpft haben, innerhalb von ein paar Jahren weg ist, weil uns einige Leute weiß machen wollen, dass wir noch froh sein können, wenn wir überhaupt arbeiten dürfen. Für eine Showproduktion!
Bin ich froh, dass ich Gewerkschaftsmitglied bin. Heute noch mehr als sonst.
Donna

Donnerstag, 19. November 2009

Vorsingen

Ich hätte an dieser Stelle wahnsinnig gerne einen Film zitiert, in dem ein Vorstellungsgespräch vorkommt. Das Blöde ist nur, mir fällt keiner ein. Deswegen muss ich das, was mich heute morgen noch erwartet mit meinem eigenen Bild beschreiben.
Meine Aufgabe des Tages: bei einer Performance die Leidenschaft von Beth Ditto auszustrahlen und dabei so unangreifbar zu sein wie die blonde Vortänzerin einer Cheerleadergruppe.
Wird schwer, aber I'll do my best!
High-School-Beth

Mittwoch, 18. November 2009

A song for everyone

Seitdem ich Max Herre mal live gesehen habe, ist der mir ja zu cool.
Aber: für alle, die Liebeskummer haben oder Examen machen oder gerade Schweinegrippe haben.
Blickt nach vorn!

School's out

L(ehrerin): Na, was habt ihr in den Ferien so gemacht?
S(chülerin): Och...eigentlich...pfff..weiß nicht so recht...also eigentlich so...
L(ehrerin): Habt ihr gechillt?
S(chülerin): Ey, wow, das sagt meine Mutter neuerdings auch.
L(ehrerin): Puh, also, ich meine...habt ihr äh...
S(chülerin): Nee, schon in Ordnung, voll witzig, dass SIE das jetzt auch sagen.

Erkenntnis Nummer eins: Es gibt wirklich absolut nix uncooleres als Erwachsene.
Erkenntnis Nummer zwei: JOJOS werden nie sterben
Erkenntnis Nummer drei: Bei Michelle Pfeiffer hätte ich auch immer meine Hausaufgaben gemacht.

Gangsta

Dienstag, 17. November 2009

Palimm Palimm

Sarah Palin, die Ex-Gourverneurin von Alaska, meldet sich zu Wort:
"Für die Politik gebe es keine bessere Vorbereitung als Mutter zu sein", schreibt sie in ihrer Autobiografie, steht heute in der SZ.
Autsch, mal wieder.
Doppelautsch übrigens bei dem, was das Mädchenblog heute vermelden muss. Niki Lauda, der große Österreicher des Hartemännersports Nummer eins, mag sich nämlich lieber nicht so gerne um sein Kind kümmern. Dafür ist er drüben der Sexist des Tages und das ist auch gut so.
Nikis saure Worte

They didn't quite succeed

Heute sah ich am zweitbestbesuchten U-Bahnhof der Landeshauptstadt ein Plakat gegen Diskriminierung. Darauf abgebildet war ein Mann mittleren Alters mit Glatze und Schnurres. Neben diesem Mann war ein Absatz mit (aus dem Kopf heraus zitiert und deswegen 100% nicht korrekt) folgenden Sätzen: "Meine Chefin findet, dass ich super arbeite. Das findet mein Mann auch."
Es dauerte ein paar Minütchen bis der Zug nach Altwarmbüchen kam und somit hatte ich Zeit, das Plakat zu verstehen. Nach einigen Augenblicken fiel dann auch bei mir der Groschen. Aha, ein Homosexueller mit ner Frau als Chef. Doppelte Minderheit sozusagen. Ich hab's.
Trotz einer intensiven Internetrecherche habe ich leider nichts über das Plakat gefunden. Muss es mir wohl morgen nochmal genauer ansehen. Und vielleicht verstehe ich's dann auch besser.
Herr Kapellmeister!



Montag, 16. November 2009

Zitat des Tages

Eventuell mache ich hier mal Kategorien auf.
Wenn es die Kategorie "Zitat des Tages" gäbe, wäre es heute vom Sprecher der SPD-Linken Björn Böhning aus einem Interview mit dem Deutschlandfunk:
"Ich habe mal gesagt, die SPD ist nicht sexy genug, und das ist auch so."
1. War sie das je?
2. Schön, dass es auch schon bei der Partei angekommen ist.

Ich glotz' TV

Wie jeder anständige Teenager war auch ich massiv fernsehsüchtig. Es gab nichts was ich bis 1995 nicht gesehen habe, was ich nicht sehen konnte.
Noch nie besonders interessiert habe ich mich für Soaps. Ich war noch nie VerboLi-süchtig (ich weiß natürlich, wer Tanja von Anstetten ist und hörte letztens, sie habe bereits 13 Morde begangen. Aber das gehört meiner Meinung nach zum nationalen Kulturgut) und von GuZe SchleZe kenne ich KEINE Figur. Nun las ich heute in der Zeitung der Wahl, es gebe eine neue Soap beim Schwarzebrillenträgervorzeigesender SAT1. Die Sendung mit dem klangvollen Namen "Eine wie keine" spielt, wo auch sonst, in Neukölln. Hauptcharakter ist eine Alleinerziehende, die einen Aushilfsjob in einem exquisiten Hotel annimmt, um sich samt Kind durchzubringen. Das schreit natürlich nach Konflikten. Aber so richtig topp-neu scheint der Plot nicht (zumindest auf den ersten Blick). Neu an der Sache ist allerdings, dass nicht ehemalige Eiskunstläuferinnen die Hauptrolle spielen, sondern, die von mir sehr geschätzte Marie Zielcke, die ich vor Jahren noch beim Max-Ophüls-Festival sah und Jahre später in dem fantastischen "Agnes und seine Brüder".
Nun spielt sie in einer Soap, naja, dann lassen wir uns mal überraschen. Schafft es SAT1, den Neuköllner salonfähig zu machen? Finden die dargestellten Minderheiten Anerkennung? Werden tägliche Seifenopern besser, wenn die Schauspieler was können?
Abwarten und einschalten.
Ich werde wahrscheinlich wieder keine einzige Folge sehen, würde mich aber freuen, wenn Frau Zielcke nebenher noch Zeit für tolle Kinofilme hätte. Die gucke ich mir nämlich gerne an.

Bonjour!

Ich erinnere mich noch gerne an eine Fahrt in einem Regionalexpress vor ca.10 Jahren. Kurz vor der Ankunft in Saarbrigge, es muss so zwischen St.Ingbert und Scheidt gewesen sein, sagte eine Mutter (?) zu ihrem Kind (?) in dieser nahezu unnachahmlichen Mischung aus Rheinfränkisch und dem was der gemeine Saarländer unter Hochdeutsch versteht: "Ei jo, das ist jo eine aldi Schamelle."
Das könnte man auch von dem folgenden Lied behaupten, ist es doch locker 7 Jahre alt, aber immer noch ein Hit.

Moloko

via meine Ex-CD-Sammlung, die mir beim letzten Umzug dooferweise abhanden gekommen ist.

Sonntag, 15. November 2009

Country und Western

Als wäre das Leben nicht schon hart genug: der Tatort heute kommt aus Braunschweig, das kann man als echter Hannoveraner natürlich nur sehr schlecht verkraften. (habe ich mir sagen lassen=
Aber, als alter Yogi, weiß ich natürlich, wo Dings ist, ist auch Bums und deswegen gibt's auch was Schönes: Man kann jetzt hier kommentieren!!!
Tausend Dank an D., heute die Kommentartesterin war!

Soziale Kritik am Volkstrauertag

Liebe Nichthannoveraner,
Hannover ist ja im Augenblick aus ziemlich traurigem Anlass der Nabel der Welt und eigentlich war ich drauf und dran nichts zu dem Tod von Robert Enke zu schreiben, tue es jetzt aber trotzdem.
Die Tragweite der Tragik seines Todes ist kaum zu fassen und ist für mich auch nicht zu beschreiben. Aber die Tragweite der allgemeinen Fassungslosigkeit, wie sie hier herrscht , ist ebenfalls weder zu fassen noch zu beschreiben.
Aber warum regen sich alles so auf, warum schleichen alle mit gesenktem Blick durch die U-Bahn, warum haben alle ihr Lächeln versteckt? In einigen Gesprächen, die ich in den letzten paar Tagen geführt habe, kamen verschiedene Ansätze. Aber immer wieder wird das "citius, altius, fortius"-Prinzip, nach dem wir unser Leben im 21.Jahrhundert führen, als Ursache angeführt. Wir als Teil des Ganzen, der eben von sich selbst und von Anderen immer mehr verlangt und immer verlangt, dass alle bis zum Anschlag kämpfen, schrubben, sich verausgaben. Wir wollen alle immer nur das Beste, von uns und den anderen. Viel Geld verdienen, die coolste Mucke am Start haben, nen Halbmarathon laufen. Der Preis, den der Einzelne dafür zahlen muss, scheint egal. Und nun hat jemand, und dazu noch jemand, den wir alle in Hannover kennen, einen sehr großen Preis gezahlt. Den größten, den es überhaupt gibt.
Ich war ja noch nie eine große Anhängerin des Prinzips und bin es immer weniger, je mehr ich ihm ausgesetzt bin und je mehr ich drüber nachdenke.
Passt auf euch auf!
Eure Nelita

Yukon Bay im Zooviertel

Viele, die noch nie in Hannover waren, denken ja, dass die Stadt außer astreinem Hochdeutsch und einer ganzen Menge Top-Promis (der Ex-Kanzler, der von den Scorpions, Oli Pocher) nichts zu bieten hat. Ha! Weit gefehlt! In Hannover steppt der Bär. Besonders tut er dies natürlich im Zoo. Kürzlich durfte ich da mal aus dienstlichen Gründen (wow, wie sich das anhört) hin und ich kann nur sagen: und wenn ihr nur nach Hannover kommt, um in den Zoo zu gehen, es lohnt sich. (wobei ich zugeben muss, dass mein letzter Zoogang in den ausgehenden 8oer Jahren gewesen sein muss und ich natürlich als alter Öko Zoos natürlich eigentlich doof finde, aber die Zebras sind einfach so süüüüüüß - und die haben jetzt auch noch ein Baby...)
Nun gibt es ab 2010 eine neue "Zoolandschaft" (so nennen die Preußen das hier) und zwar die "Yukon Bay Alaskalandschaft".
Die allerdings würde ich mir gerne auch mal in echt angucken.

Samstag, 14. November 2009

Saarbücker Metro

Wahrscheinlich - nein, sicher- kumm isch aweile hinnerher wie die ald Faasenachd, aber trotz alledem:
Vorletzter Tag der Saarbrücker U-Bahn.
Alle, die noch nicht da waren, MÜSSEN unbedingt nochmal hin. Ich schaff's leider nicht. Ich muss ja neuerdings den ganzen Tag vor'm Computer sitzen und so tun, als würde ich eine Examensreihe dokumentieren.

Aber nicht das Kinderkriegen vergessen!

Toller Artikel bei der Mädchenmannschaft. Mir bleibt mein Buchweizenhonigbrot fast im Hals stecken bei den dort beschriebenen Ansichten.

Aber nicht das Kinderkriegen vergessen!

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Freitag, 13. November 2009

Bloggi, bloggi, bloggi can't you see - sometimes your posts just hypnotize me

Liebes Tagebuch,
heute ist ein blöder Morgen. Die Schwarzarbeiter im Innenhof machen schon seit Stunden Lärm. C. ist immer noch nicht mit den Brötchen da. Ich muss mich mit meiner Arbeit auseinandersetzen und langsam aber ernsthaft und echt wirklich. Draußen ist es grau und ich habe gerade keinen Schwarm.
Hoffentlich wird das alles besser, wenn ich heute Abend mal im Kino war. Oder wie muss das dann heißen? Gewesen war? Klingt nach: der Saarländer spricht hochdeutsch. Also: gewähn war.
Selbst das klingt falsch.
Mist. Deine Nelita

Schweinetango in Bissendorf

Für alle Partytiger in und um Hannover: wenn ihr heute nicht wieder bei 'nem Herri in Linden abhängen wollt oder gelangweilt in der Cumberland'schen an 'nem Cuba Libre nippend mit dem Fuß wippen wollt: das wahre Leben spielt sich wie immer in der Wedemark ab.
Mein Ausgehtipp für heute abend ist deshalb folgender:
Schweinetango in Bissendorf

Salisburgo im Herbst (für W.)







Ich war kürzklich für ein paar Tage mit Teilen der Familie im schönen Österreich. Aber schaut's selbst!

Krischdu irgendwo Prozende?

Das Verhältnis zwischen der Süddeutschen Zeitung und mir würde ich als bislang unbelastet beschreiben. Seit der Zugfahrt heute morgen jedoch sind dunkle Wolken an unserem Beziehungshimmel aufgezogen, las ich doch auf meiner Lieblingsseite "Panorama" folgende Statistik: Laut einer Befragung der Zeitschrift TV Spielfilm und der Deutschen Polizeigewerkschaft sind die "Tatorte" aus Saarbrigge bei den Polizisten mäßig beliebt. Nur 1,3 % der Gesetzeshüter mögen unseren Kommissar Dingsbums (na, den Neuen aus Bayern eben) und de Stefan. Damit landen sie auf dem - und nun heißt es Contenance bewahren - letzten Platz!!!
Normalerweise landet das Saarland doch nur bei sowas wie "sinnvolle Koalitionen in der Landesregierung" oder "Anzahl der Fußballnationalspieler seit 1955" auf dem letzten Platz. Und nun auch noch beim Tatort.
Der Letzte macht das Licht aus.

Kings of convenience

Wird gerade sehr musiklastig. Aber, das muss ich hier reinstellen. Ein Live-Mitschnitt von den Kings of Convenience aus Paris.
Mit meinem Superduperimmerwiederundesgehteinfachnichtweg-Lieblingslied von ihnen "Cayman islands"
KoC Live

via

Donnerstag, 12. November 2009

The XX

Kürzlich flötete mir jemand aus dem Vereinigten Königreich rüber, dass "Later with Jools Holland" nicht mehr freitags, sondern nun dienstags laufe. Und dass die Musik eben auch dienstagiger sei als früher. Trotzdem toll finde ich ja das nun folgende. Bei Jools und nicht bei Jools, dienstags und freitags, hier und da.
The XX

Braunkohl

Einer der unschätzbaren Vorteile des Lebens in Niedersachsen ist ja der saisonal stark (vor allem in einheimischen Küchen) verbreitete Grünkohl, der als regionale Variante auch als Braunkohl existiert. Das wiederum finde ich pervers (is aber dasselbe, habe ich mir eben noch erklären lassen). Gerne reicht man hierzu ja diverse Schweinefleischprodukte, auf die in unserer Küche aus politischen und ernährungsprinzipiellen Gründen NATÜRLICH verzichtet wird.
Heute war meine Hannoveraner Premiere. Habe das Ganze ohne Nordhäuser Doppelkorn oder Küstennebel überlebt und halte dies für eine mittelgroße Sensation.
Wenn mir jetzt noch jemand erklärt, was der Unterschied zwischen Boßeln und Boule ist, denke ich, kann ich dazu übergehen, meine saarländische Herkunft zu verschweigen, um gleich zu behaupten, ich sei aus der Wedemark.

Milano Jazz Dance Combo

Brandnew, topfresh und echt hot. Aber klingt wie aus einer Zeit, als man zu Dschaezz noch getanzt hat.
Milano Jazz Dance Combo

Real Wedemark Girl

So, da wäre es also, mein Block. Endlich. Darauf habe ich jahrelang warten müssen. Mir fiel dann aber wieder ein, dass es höchstwahrscheinlich mit dem Block auch nix wird, wenn ich nix unternehme. Da ich aber momentan ALLES lieber mache, als die Exarbeit zu schreiben, scheint die Zeit reif. Historische Ereignisse hinterlassen ihre Spuren. Vor Freitag dem 13. muss es immer einen Donnerstag den 12. geben. Deswegen: Tata. Hier sind wir! Neues aus Hannover (und natürlich der WM)

Einziges Konzert in Nordeuropa

Heute brachte die Postkutsche eine Postille mit folgender Meldung:
"Cover Deluxe"
spielt in Hannover-Linden im GIG-Saal !! Samstag, 05.12.2009 Einlass: 20 Uhr Eintritt: wirtschaftskrisenfreundliche 7 EUR / erm. 6 EUR (Arbeitssuchende/Studenten/Kinder bis 16 J)

Kommt alle und unterstützt die Musik und das Beamtentum.