Donnerstag, 12. November 2009

Braunkohl

Einer der unschätzbaren Vorteile des Lebens in Niedersachsen ist ja der saisonal stark (vor allem in einheimischen Küchen) verbreitete Grünkohl, der als regionale Variante auch als Braunkohl existiert. Das wiederum finde ich pervers (is aber dasselbe, habe ich mir eben noch erklären lassen). Gerne reicht man hierzu ja diverse Schweinefleischprodukte, auf die in unserer Küche aus politischen und ernährungsprinzipiellen Gründen NATÜRLICH verzichtet wird.
Heute war meine Hannoveraner Premiere. Habe das Ganze ohne Nordhäuser Doppelkorn oder Küstennebel überlebt und halte dies für eine mittelgroße Sensation.
Wenn mir jetzt noch jemand erklärt, was der Unterschied zwischen Boßeln und Boule ist, denke ich, kann ich dazu übergehen, meine saarländische Herkunft zu verschweigen, um gleich zu behaupten, ich sei aus der Wedemark.

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