Sonntag, 6. Dezember 2009

Endlich wider Biathlon oder Angst vor der Hundemafia

So eine anständige Adeventserkältung bringt ja vielerlei mit sich. Unter anderem Fernsehen.
Und da war gestern natürlich ein Spitzentag. Ich konnte nachmittags versuchen, das Supertalent zu verstehen, was mir aber, und jetzt - attention -, nicht gelungen ist. Wobei ich mich versuche damit rauszureden, dass ich es natürlich auch gar nicht erst richtig versucht habe. (das war meine Standardausrede für 9 Jahre nicht gemachte, weil nicht geschnallte Hausaufgaben). Neben ein bisschen Dies und Jenes bis um viertel nach 8 (Serien auf Pro7 für die ich 20 Jahre zu alt bin, People-Magazine und Wintersport) war dann natürlich Wetten, dass... angesagt. Dass ich eine ganze besondere Beziehung zu der "größten Fernsehshow Europas habe, erwähnte ich ja schon an anderer Stelle. Aber, das, was ich da gestern teilweise sah, war wirklich ein Bild des Untergangs. Thomas Gottschalk versucht gar nicht mehr Interviews zu führen, die Wetten sind wirklich nicht mehr zu toppen beknackt, (mir taten die Mädels, die das Katzenfutter mit den Füßen erkennen wollten echt leid) und wer waren der der Mann mit dem Schnurres und die Frau daneben, die den ganzen Abend da saßen?
Es war also durch und durch unnötig das Ganze zu schauen, wenn nicht Wolfgang und Anneliese da gewesen wären. Es zu beschreiben, bzw. es zu versuchen zu beschreiben wäre grob unnötig, weil nicht machbar. Wolfgang und Anneliese sind ein event, ein happening, einmalig. Dass sich Anneliese getraut hat, den "Gottschi" auf den Mund zu küssen, fand ich fantastisch. Die Einzige, die sich das vorher getraut hat, war ja Uschi Blum, bevor sie noch ins Schlagerparadies nach Dormagen (den alten Bumsschuppen) fuhr.
Eine ausgiebige, weil sehr professionelle Kritik schrieb Lilith Volkert übrigens in der SZ.
DirektSZ

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