Freitag, 31. Dezember 2010

I need a new year

So, 2010, ich fand dich ja ziemlich gut, vorneraus haste eine bisschen geklemmt, aber ab dem Frühjahr stark zugelegt, vor allem an Qualität.
Ich habe jetzt auch geschnallt, dass dieses Meisterstück von 2010 ist und schließe mich der Allgemeinheit an: sehr gut.
2011, ich bin bereit.

Montag, 29. November 2010

Tell Tod

Ich glaube, dass wir damals alle Nackte-Kanone-Filme mitsprechen können.
Leslie Nielsen, der Schauspieler mit den albernsten Rollen der Welt, ist tot. 
Danke für mehrere Tage Bauchmuskelkater vor Lachen.

Mittwoch, 24. November 2010

Bloß nix riskieren, man könnt ja verlieren.

Glücklicherweise bin ich ja aus dieser Lebensphase seit geraumer Zeit draußen. Schön blöd eigentlich, sich selbst so im Weg zu stehen.
PS. Sorry für die Überschrift.

Sonntag, 21. November 2010

Akkustitsch

Ich habs ja nicht so mit ohne Gesang, aber das hier von Kaki King ist gut.

Freitag, 19. November 2010

Breakdance

Etwas, das auch heute noch in der unterschätztesten Landeshauptstadt der Welt gerne passiert:
sie steht Kopf.
Beat scene.

Montag, 15. November 2010

Donnerstag, 9. September 2010

Wintersleep

Musik zur Jahreszeit. 
Der kälteste August seit Jahrzehnten gefolgt von dem blödesten Septemberanfang seit Jahrzehnten.
Am besten man fällt jetzt in den Winterschlaf. So wie der Block auch.
Gute Nacht!

Mittwoch, 8. September 2010

Integriert

Ich denke ja gerne an die Zeiten zurück, als ich für 15,50€ die Stunde (brutto, selbständig, mit abgeschlossenem Deutsch als Fremdsprache-Studium) Integrationskurse gegeben habe. Genau, das sind die Kurse, mit denen sich die Bundesregierung immer rühmt. Erstaunlich, dass es bei den Kursen immer einen enormen Durchlauf gab an Lehrkräften. Jede und Jeder, der die Chance hatte, einen anderen Job zu machen (so auch ich) ist schneller abgehauen, als man gucken konnte.
Nun kam also in den letzten Woche Herr Sarrazin, stieß die Integrationsdebatte (mal wieder) an und nun gibts den neusten Coup: Migranten als Lehrer in Schulen. Dagegen ist absolut gar nix einzuwenden, aber, ob das des Rätsels Lösung ist, weiß man eben auch nicht. 
Was man (in dem Fall ich) aber weiß, ist, dass Integration NICHT funktionieren kann, wenn man die Menschen, die integrieren, z.B. die Lehrkräfte in den Integrationskursen, ausbeutet und ihnen Veträge gibt, die es zuletzt für Sklaven in der Antike gab.
So,  dann warten wir mal, wie lange es dauert, bis der Innenminister, werimmer das auch dann sein mag, uns über die "Versäumnisse in der Vergangenheit" aufklären wird.

Dienstag, 7. September 2010

115-Tage-Bar

250. Tag des Jahres. Erster der neuen Zeitrechnung.

Sonntag, 5. September 2010

Dienstag, 31. August 2010

In love with Mariza

Als Vollblutromanistin ist es mir natürlich ein Graus, kein Portugiesisch zu können. Wenn ich meine KEIN, meine ich übrigens auch KEIN, ich glaube, ich könnte noch nicht mal die Lottozahlen lesen. 
Umso mehr erstaunt es mich selbst, dass ich neuerdings ein Faible für Mariza habe, die Fado singt und zwar so richtig mit Herzblut, Schmerz, Melancholie und allem, was ich eigentlich verhältnismäßig überflüssig finde. 
Aber das finde ich fantástico.
Ps. In diesem Post ist ein kleiner Witz versteckt, wenn du ihn findest, sende doch deine Antwort dahin, wo man auch immer die richtigen Antworten für das "Die kleine Brigitte"-Preisrätsel hinschicken muss.

Montag, 30. August 2010

Müller-Lüdenscheidt

Spitzenidee. Blöd nur, wenn beide Namen ungefähr gleich häufig sind, oder?

Boring?

Sind das wirklich die neuen Pet Shop Boys?
Ich kann den Hype noch nicht verstehen, aber ich brauche ja dieses Jahr auch ein bisschen länger für alles. Vielleicht wirds noch. 
Wobei. Wozu brauchen wir PSB denn noch einmal? Wir haben sie doch schon.

Where?

Eine Frage, die man sich öfter mal stellen sollte.

Samstag, 28. August 2010

Let me blow ya mind

Es gibt in der List den "wer hört die geilere Musik"-Wettstreit. 
Ich schmeiße heute mal mein Gwen-Stefani-Lieblingslied ins Rennen.
Geht übrigens auch an meine alten Buddies aus RiWa-Zeiten in SB. Ich meine mich ja daran erinnern zu können, dass ich das auf jeder Party hören musste. Damals, als ich noch auf Parties ging und noch auf welche eingeladen war!

Mittwoch, 25. August 2010

Compass

Das Einzige, was den Herbst erträglich macht.
I don't wanna be closed.

Joyeux anniversaire

EWLH gratüliert la Schiffère füre ihre viersischsde Göburtstag.

Donnerstag, 19. August 2010

Es gibt nur ein Leben

"Wenn man mit jemandem den Rest seines Lebens verbringen möchte, dann möchte man auch, dass der Rest des Lebens so schnell wie möglich beginnt."
Habe ich eigentlich schonmal erwähnt, dass ich Harry und Sally mag?

Montag, 16. August 2010

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Achtung gefühlsduseliger Content bei EWLH. Aber, wann, wenn nicht jetzt?

Samstag, 14. August 2010

Sascha Pascal

Für alle werdenden Eltern oder solche, die es in Betracht ziehen, Eltern zu werden. Hier ein guter Tipp, was die Namensfindung angeht.

I don't feel like dancing

Oberkörperfreie Schwule mit Hosenträgern und Goldkettchen finde ich sowas von beknackt, dass es brummt. Es sei denn, sie singen bei den Scissor Sisters, dann finde ich sie cool. 
Auch nicht reifer als ihre Eleven, die Frau M.

Donnerstag, 12. August 2010

U2

Anlässlich des U2-Konzerts in da Landeshauptstadt heute (da soll noch mal einer sagen, hier würden um 8 die Bürgersteige hochgeklappt, wo das doch erst um 8 anfängt) fiel mir der nicht ganz so schlechte Spruch ein, dass "One" eines der wenigen Lieder sei, das selbst Bono nicht kaputt gekriegt hat.
Nun gibt es ja auch noch das: Sophie Delila (oh là là) singt "Such a shame" von Talk Talk.
Fast schöner als das Original.

Mittwoch, 11. August 2010

Niedersachsen, realistisch wie immer

Schade, dass ich nicht mehr DaF unterrichte. Hier ein super Beispiel, um jemandem beizubringen, was "da ist der Wunsch wohl Vater des Gedanken" bedeutet.

Montag, 9. August 2010

Käse für Liebhaber

Könnte fast mein neuer Lieblingskäse werden, wobei ich "wild und unbefangen" natürlich noch attraktiver fände, ich altes Luder.

Amazonas

Dinge, die ich so absurd finde, dass ich sie fast schon wieder bewundere, Teil 1:

Freitag, 6. August 2010

Quereinsteiger go home

Josef Kraus vom deutschen Lehrerverband hat sich dagegen ausgesprochen, Quereinsteiger in den Schuldienst zu integrieren. Stattdessen sollen lieber bereits pensionierte Lehrer den dramatischen Lehrermnagel ausgleichen. Seine Begründung lautet, dass Quereinsteigern das pädagogische Wissen fehlt, um ordentlich unterrichten zu können.
Tja, ich werde mich nicht auf die Suche nach den weißen Schafen unter den Quereinsteigern machen und auch nicht die schwarzen unter den echten Lehrern suchen. 
Dass Pädagogikscheine einen Menschen zu einem besseren Lehrer machen, halte ich jedoch für ein Gerücht.
Dass Kinder in einer 6-jährigen Grundschule schlechter lernen übrigens auch. (fällt mir bei der Gelegenheit ein)
Zum Glück bin ich zu fertig, um mich richtig aufzuregen. Liegt an den nie gemachten Pädagogikscheinen, wenn ich die hätte, wäre meine neue Klasse nach zwei Tagen schon ein Selbstläufer.
Siehste, nix könnense die Quereinsteiger, hätte meine arme, vernachlässigte Klasse doch mal eine schon pensionierte Englischlehrerin, die mal richtig Zug in den Laden bringt.
Zuckerbrot und Peitsche!

Donnerstag, 5. August 2010

Integration durch Tatort

Die wunderbare Sibel Kekilli (von der ich bis eben immer dachte, sie würde KeLkilli heißen) wird neue Tatort-Kommissarin in Kiel
So what, könnte man denken, die Fischköppe sind mir doch egal. ABER, ihre Serienrolle Sarah Brandt wird KEINEN Migrationshintergrund haben.
EWLH freut sich, darüber, sowas noch miterleben zu dürfen. Gelebte Integration. Wow. NDR, du coole Sau.

Dienstag, 3. August 2010

Dritter Pilz von links

Manchmal denke ich, dass ich doch recht viel Schwein hatte. Ich verdiene schließlich meine Brötchen damit, mit astreinen Kollegen zusammenzuarbeiten und mit denen und Jugendlichen hauptamtlich Quatsch zu machen.
Some call it Theater-AG.
Fotos von der Aufführung der Pubertisten vom letzten Juni.

Pen und Jav

Und das, wo ich doch so nah am Wasser gebaut bin UND Preisverleihungen mit Gala-Faktor liebe.

Montag, 2. August 2010

Faule Säcke

Ich bin so froh, dass ich ne Lehrerin bin.
Die 10 gängigsten Vorurteile über meinen Berufsstand. Gehe gleich nochmal in die Stadt und kaufe mir ein besseres Abi und im Gegenzug einen Schlabberpulli.

Deutsche Bahn

Sonntag, 1. August 2010

Superfast jellyfish

Auf ihrem letzten Album haben mich die Gorillaz dann doch noch voll rumgekriegt. 

Samstag, 31. Juli 2010

Hannelore Kraft Fanclub

Liebe Hannelore Kraft,
Eigentlich ungewöhnlich, denn eine paar Monaten vorher unterhielt ich mich mit einem der SPD nahe stehende Freund über Sie. Ich wusste eigentlich gar nicht, wer Sie sind und habe mich gefragt, wie Ihre Partei es packen will mit Ihnen als Spitzenkandidatin die Landesregierung in NRW abzulösen. 
Sie haben es geschafft, was ich ganz prima finde und sie haben es geschafft, nicht die zweite Andrea Ypsilanti zu werden. Unter anderem deswegen, aber nicht ausschließlich deswegen, bleibt mir nichts anderes als zu sagen: ich bin ein großer Fan von Ihnen. Sie haben meinen größten Respekt.
Vielleicht werden Sie ja auch mal Bundeskanzlerin. 
Könnte gut sein, dass das das Beste wäre, was uns passieren könnte.
Viele Grüße, Ihre Nelita

Freitag, 30. Juli 2010

Janelle Monae

Ich kann mir einfach keine Meinung über Janelle Monae bilden. Kann die was oder ist das heiße Luft mit viel Hype?
UPDATE: Kann was!!!

Inception

Die Feuilletonredaktion von EWLH war gestern im Kintop, es wurde Inception gegeben. 
Kurz vor dem geplanten Besuch war ich drauf und dran alles abzublasen, ich hatte nämlich Katja Nicodemus' Kritik gelesen und wenn es jemanden gibt, dem ich blind vetraue, dann Frau Nicodemus. Nur bin ich dieses Mal gar nicht ihrer Meinung, denn ich finde überhaupt nicht, dass Leo (*schmacht*, still after all these years) ein schlechter Held ist. Außerdem sind mir die Steve McQueens manchmal ein bisschen zu maskulin und ist es nicht gerade das, was Leo zu einem guten Superhelden macht, dass er a) ohne die Anderen nix kann und b) sich selbst gerne mal in seinem Superheldentum im Wege steht, weil er ein sensibles Weichei ist? Mais, les goûts et les couleurs...
Erstaunt war ich darüber, dass Frau Cotillard uns nun die Mysteriöse gibt, ist vielleicht aber das, was Französinnen in Hollywood am besten können sollen. Sie kann es, definitiv. Ihr accent hätte die Sache bestimmt sehr charmant gemacht, aber in den Kommerzkinos der Landeshauptstadt sind die Filme natürlich nur in der echt hannoverschen, hochdeutschen Version zu sehen. 
Ein Traum!

Donnerstag, 29. Juli 2010

Das hier ist kein Wörterbuch

Manchmal muss es Tocotronic sein.

Viertel vor

In SB wird am Wochenende gefeiert: it's Nauwieser Viertel-Fest! 
Wie schon seit Jahren bin ich nicht dabei, dafür aber das "Viertel Vor"-Heft, das, so glaube ich zumindest, zu jedem Fest erscheint (und manchmal auch dazwischen). In dieser Ausgabe gibt es, angelehnt an die Fußballbildchen, Paganinibildchen mit Persönlichkeiten aus dem Viertel.
EWLH findet: sauwa!

Dienstag, 27. Juli 2010

Zu jung

Unsere Eltern kiffen mehr als wir. Wie soll man da rebellier'n?
Kraftklub-Zu jung

Prayin'

Ich bin ja nicht nur äußerst kleinkariert, sondern neige zu politisch völlig unkorrekten Denkweisen und so wundert es nicht weiter, dass ich Männern und Soulmusik ausgesprochen skeptisch gegenüber stehe. Nicht, dass sie nicht ruhig mal welche hören sollten, das finde ich nämlich schon, sondern, ich weiß nie genau, wie ich Soulmusik finde, die Männer machen. 
Aber, ich lasse mich ja trotz meiner Geisteshaltung sehr gerne eines Besseren belehren und sage euch deshalb:
Geht hin und hört ihn in Scharen, Plan B., der eigentlich Mr. Drew heißt und aus England kommt. 
Cause he's got the rhythm and a lot of soul.

Montag, 26. Juli 2010

Tatort

Es ist doch so, dass in der Glotze immer die Werbung läuft, die auf die Zielgruppe der jeweiligen Sendung passt, stimmt's? 
Also, gestern Courteney Cox (mir hat es übrigens - nicht nur wegen ihr - gut gefallen) als geschiedene, unglückliche Mitvierzigerin -> Partnervermittlung. Ist logisch (meld ich mich übrigens auch bald an, es wartet nämlich jemand da draußen auf mich, haben die gesagt).
So, nun wird Herbert Knaup Kommissar Kluftinger für den Tatort und was kommt dann für ne Werbung? Kaffeefahrten? Witzbücher? Wollsocken?
Ach, nee, is ja öffentlich-rechtlich, bezahl ich ja. Puh, Glück gehabt. 90 Minuten ungeschnittener Genuss, hoffentlich, denn so richtig vorstellen kann ich es mir noch nicht.

D.M.

Die Zeit der politischen Diskurse, des Nachdenkens, Innehaltens war gekommen. Weg mit den Albernheiten und dem Müßiggang, her mit dem Ernst der Lage und der Askese. Richtig, ich war in Karslruhe, es war Feschd-Time.
Wie jedes Jahr nahm ich die Pilgerreises zum Fuße der Europahalle mehr als gerne auf mich, beim Line-Up hatten die Badener dieses Jahr eher geklotzt (für echte Fescht-Besucher war das gerade ein Oberbrüller) als gekleckert und es sollte interessante Auftritte geben. 
Wessen kleine Schwester nett ist, wissen wir und interessant ist ja mit überflüssig eng verwandt. Total interessant waren dieses Jahr Bela B. und Jan Delay. B, ist alt und langweilig, dazu ein mäßig witziger Sexist (ohne politische Einstellung), Delay ein verzogenes Hamburger Bürschlein, dem der Ruhm aber sowas von zu Kopf gestiegen ist, dass es kracht. Bäh.
Hoch erfreut war ich aber von der grandiosen Miss Platnum (singen UND tanzen!!!), trotz Regen ein Segen und eine echte Entdeckung (für Banausen wie mich) waren Editors, die mir die erste Pyroshow meines Lebens lieferten, ich war ganz geblendet. Kannt ich nicht, mocht ich aber. Über Monsters of  Liedermaching möchte ich keine Wort verlieren, ich schreibe ja auch nicht über Mario Barth.
Die Extras des Wochenendes sind dann doch zu privat. Aber, es war, wie immer, die reine Freude.
Für K.und J. und A. Mitglieder der r. Brigade D.M.

Freitag, 23. Juli 2010

It's in my genes, I like to eat.

Freut sich darauf!

Café Zucker und Zimt

EWLH gibt Ausgehtipps für Saarbrücken (hihi, als würde ich da noch irgendwas kennen).
Auf der völlig unterschätzten linken Saarseite (für echte Altsaarbrigger Mädsche wie mich: die richtige Seite) gibt es das schnuckelige Café Zucker und Zimt. 
Leckerer Kaffee und Kuchen, nette Bedienung und schöner Vorgarten, in dem man sitzen kann.
Liebe Innenstädter, macht doch am Wochenende mal einen Ausflug nach Daarle, da kann es auch schön sein!

Donnerstag, 22. Juli 2010

Ich möcht' ein Held sein

Als Lehrer hat man keine Projekte, sondern Schuljahre vor sich. Daher auch die Uncoolness des Berufs, denn man kann abends in der Kneipe nicht von den neuen Visionen sprechen, die man umsetzt und die noch niemand kennt, weil die Ziele ja immer gleich sind: die Kinder so zu trimmen, dass sie das Klassenziel des 9. Jahrgangs erreichen (oder welchen Jahrgangs auch immer).
Umso mehr freut es mich, dass es ein Projekt in meinem Leben gibt.
Details gibts hier irgendwann. Bestimmt. Ich schwöre, Alder.

Ich will kein Bürger sein

Das Bildungsbürgertum ist zwar bereit, im Biomarkt den doppelten Preis für ein Schnitzel zu bezahlen, wenn das Schwein im Gegenzug ein schöneres Leben verbringen durfte. Seine Kinder will es aber nicht opfern für das Gemeinwohl.
Als ich diesen Artikel in der Onlineausgabe der SZ las, dachte ich die ganze Zeit "wow, kann ich nur 100% zustimmen". Das hielt dann, allerdings muss ich den letzten Satz doch ausklammern, das finde ich nämlich nicht, dass man es den Bildungsbürgern kaum verdenken kann, dass sie ihre Elitekinder lieber mit anderen Elitekindern spielen lassen, anstatt mit den schlechten Kindern aus den schlechten Vierteln.
Mir wird schlecht, wenn ich Leute treffe, die selbst in der Branche tätig sind und dann laut postulieren, dass es schon besser sei, wenn die Kinder auf diese und jene Grundschule gehen. (bereits am eigenen Leib erlebt)
Schreckliche Heuchelei von Leuten, die Bionade saufen und die Grünen wählen, weil sie wissen, dass es doof aussieht, Fanta zu sich zu nehmen und offiziell auf Guido Westerwelle zu stehen.
Elite, go home.

Mittwoch, 21. Juli 2010

36 Grad

Ich werd noch zu einer echten Latina.
Mach den Beat nie wieder leiser.

Bon Jovi singt mit dem Bauch

Kürzlich war ich auf dem Kleinen Fest im großen Garten. Das ist eine Kleinkunstveranstaltung in den wirklich beeindruckenden Herrenhäuser Gärten (ja, in Herrenhausen gibt's nicht nur Pils). 
Man gewinnt die Möglichkeit, sehr teure Karten für einen Abend zu kaufen. Das schafft natürlich eine gewisse Exklusivität, die wiederum macht, dass viele Leute in der Leinemetropole denken, das Fest sei etwas Besonderes. Issetabanicht. Es ist sehr nett, man schaut Bauchrednern, Jongleuren, Quatschmachern etc bei ihrer Arbeit zu und isst dabei seine selbstgemachten Frikadellen, die man, der Abend ist schließlich lang, verputzen darf.
Ich war, nach dem ganzen Hype, der um das Fest gemacht wurde, gnadenlos enttäucht, und nach einem langen Gespräch gestern Abend wurde mir klar, es ist auch einfach nich mein Ding. Ich fand als Kind schon Bauchredner doof.
Nun habe ich eben gelesen, dass in da real Landeshauptstadt übernächstes Wochenende mein Saarbrigger Lieblingsevent, das Saarspektakel ist. Einer der Music-Acts ist eine Bon-Jovi-Coverband. 
Ein Königreich für einen Bauchredner.

Dienstag, 20. Juli 2010

Hell

Kaum ist man mal kurz von zu Hause weg, ändert sich alles.  
Pe hat geheiratet,  Michael Ballack kennt und braucht kein Mensch mehr (sagt zumindest DER Experte...) dafür sind Müllers populärer denn je und ich mag Heavy Metal.

Freitag, 9. Juli 2010

The Style council

So, es geht wieder los in die Sommerpause Teil zwei. 
First we took Herrenhausen, then we take Chueca und dazwischen passiert hoffentlich auch noch einiges. Natürlich ist noch nichts organisiert, es muss ja ein gewisser Restkribbel dabei sein, wenn man den Flug schon vor 4 Wochen gebucht hat...Spießer!
Solange noch der große Paul Weller mit richtiger Erwachsenenmusik, damit es nicht heißt, ich würde mich dem musikalischen Niveau der Eleven anpassen.
 

However far away

Wenn ich mich mit etwas auskenne, dann mit gescheiterten Liebesbeziehungen. Ist sozuagen meine Paradedisziplin. In der Süddeutschen, genauer gesagt auf ihrer immer noch charmanten Jetzt-Seite, erzählen zwei Personen, warum sie kein Paar mehr sind
Immer wieder todtraurig, wenn man es sich so recht überlegt. Und die Frage stellt sich doch, warum es beim nächsten Mal besser laufen soll. Aber anscheinend sind wir ja so gepolt, dass die Hoffnung zuletzt stirbt. Ganz schön bescheuert.

Donnerstag, 8. Juli 2010

R.I.P.

Es gibt einen Nachruf auf die Saarbrücker Metrostation, die sich letztes Jahr unter dem St. Johanner (oder "Gehanner" wie die aus SanktGehann sagen...) Markt befand. 
Ich habe es toppeinlicherweise nicht geschafft, mir dieses Stück ober-oder unterschwelliger, ach was weiß denn ich, Kultur meiner geliebten Heimatstadt anzugucken. 
Empfehle ebensfalls wie der ex-Medienbeauftragte (m) des tollen Projekts, das Guddzje zu kaufen. In der aktuellen Ausgabe gibt es einen, offensichtlich, lesenswerten Artikel über die Haltestelle.

We take you on the biggest adventure

So macht Hip-Hop wieder Spaß und zwar richtig.
Damian Marley and Nas "As we enter"

Es gibt nur ein'n David Villa

Bitte, chicos, tut mir das nicht an...
Haut se wech, die Holländer.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Vicente, er heißt Müller

Spanientag auf EWLH. 
Keine Frage, eines meiner absoluten, ach was sage ich, mein Lieblingsland. Die Leute haben Style und sind gut drauf, die Städte sind urban und schick und das Essen finde ich nicht so schlecht, wie alle Anderen. Von Pedro Almodóvar mal ganz abgesehen.
Urs Siegenthaler, der Chefstratege der deutschen Mannschaft, fasst das Wesen Spaniens mit folgenden Worten zusammen:
Sie sind ein stolzes Volk und sehr korrekt. Ich habe 70-jährige Leute gesehen, die sich an der Hand halten, sie sind sauber gekleidet, sie mögen das Traditionelle. Auch in einem Stierkampf geht es viel um Stolz. Sie sind dazu nie unfair, sie überschreiten keine Grenzen. Haben Sie schon mal ein Skandalspiel des FC Barcelona gesehen? Wenn sie verlieren, dann gehen sie zum Gegner und sagen: "Wir waren heute nicht gut drauf." Aber Frustfouls mit gestrecktem Fuß sieht man bei den Spaniern nicht. Sie leisten sich keine Ausraster, dazu sind sie zu stolz und zu selbstkritisch.
Aber, selbst die Spanier greifen mal daneben. Hoffentlich heute auch.

Fürs Faschingskabarett

Man sagt mir ja nach, dass eine meiner schlechtesten Eigenschaften sei, dass ich so albern bin. Ich kann dem auch nicht widersprechen, kann als Erklärung jedoch nur anbringen, dass ich eben in einem Umfeld voller Kichererbsen groß geworden bin. Das färbt ab.
Als ich nun kürzlich in der Heimat war, besuchte ich den ältesten Freund. Ich betrat die Wohnung, er hing auf seinem Schreibtischstuhl und begrüßte mich kichernd mit den Worten: "Das musst du dir angucken."
Haben wir dann gemacht und uns dabei natürlich scheckig gelacht. Er ist nämlich eine von den Kichererbsen.
Life can be so easy.

Später Vogel

Schöne Grüße an Alle, die finden, dass es total gut ist um 7.25 mit dem Unterricht zu beginnen.
Ich kann nur hoffen, dass auch Leute den Artikel lesen, die was zu melden haben.

Dienstag, 6. Juli 2010

Ich hatte keine Gang und keine Crew

Wir gehen in die falschen Clubs, uns mögen nur die falschen Leute
Gute Musik von Fettes Brot, die ich ja seit Jahren versuche irre doof zu finden. Klappt leider nicht so richtig.

Was glaubst du, wer ich bin?

Und wenn es Schicksal war, dann war es so.
Ins Nichts, ohne dich.

Montag, 5. Juli 2010

Plautze

Wenn man einmal anfängt zu blocken, kommt man da nicht mehr so schnell raus.

Kurze Unterbrechung der Sommerpause

Seit Club Tropicana und dem Lambada wird es ja immer schwieriger eindeutige Sommerhits zu finden.
Dieses Jahr jedoch gestaltet sich die Sache einfacher: bei den augenblicklichen Temperaturen kann es nur Heartbeat sein.

Samstag, 26. Juni 2010

Mittwoch, 23. Juni 2010

You look around once more

Für Berufsjugendliche wie mich gibt es ja nix schlimmeres als out zu sein und out ist man, wenn man glaubt, was total Hippes gut zu finden, was sich dann als total unhip rausstellt. Aber auch Berufsjugendliche wie ich kommen in die Jahre und es kann gut sein, dass das Beamtentum auch nicht gerade dazu beiträgt, extrem angepfiffen zu sein. Zumal, wenn man feststellt, so wie ich, dass man immer noch die gleiche Art von Musik cool findet, die man schon vor 15 Jahren toll fand. 
Tout cela pour dire: Kürzlich stellte mir jemand die Junior Boys vor und zwar mit den Worten: "Das wird dir gefallen, sowas hat dir schon immer gefallen."
Es kann nun also sein, dass ich in dem Stadium angekommen bin, wo man nur noch das toll findet, was man schon mit 20 toll fand (weil damals alles cool war), aber in diesem Fall kann ich nur sagen: Ei unn?
Du hattest Recht, meine liebe A., ich finde sie super. Danke!

Endlich wieder...

Sommerferien.

Denim Jeans

Wäre ich 10 Jahre jünger, wäre ich Fan von Uffie, so finde ich sie nur cool, vielleicht aus Alterssenilität.

Dienstag, 22. Juni 2010

Danke, Diana

Am Wochenende war auf dem Expogelände in Hannover, der der wahrscheinlich hässlichste Platz ist, auf dem ich jemals war, eine Fotoausstellung, die ich als alter Schlaumeier natürlich besuchte. (und neben mir noch weitere 20.000 Leute)
Der Wohni machte mich beim Familienfrühstück zwar noch auf die Nachteile von Ausstellungen, die im Titel das Wort "Fotojournalismus" tragen, aufmerksam (da wird man gerne mal so ein bisschen trübsinnig"), aber leichtisinnig wie ich bin, strich ich die Sorgen einfach aufs Nutellabrot und fuhr los.
Schnell war mir jedoch klar, dass er Recht behalten sollte. Es war wirklich deprimierend. Krieg, Not, Elend,  Krankheit, Tod teilweise toll fotografiert, aber nix für Schöngeiste, teilweise sogar noch schlecht fotografiert. (meiner bescheidenen künstlerischne Meinung nach)
Es hätte also in die Hose gehen können, wenn da nicht die Fotos von Nicole Strasser gewesen wären. Grandios, fantastisch, toll.
Frau Strasser zeigte in ihrer Ausstellung die spanische Urlaubsidylle Benidorm (der Ort mit der größten Hochhausdichte nach Manhattan) und vor allem deren Urlauber. Natürlich war das auch auf eine bestimmte Art ausgesprochen deprimierend, die Ästhetik der Fotos riss jedoch alles wieder heraus.
Neben den Fotos von Frau Strasser gab es auch weitere tolle Ausstellungen und Pommes hätte man auch essen können. Alles richtig gemacht. 
Danke, Sonntag.

Digge bietz.

EWLH empfiehlt Rapmusik aus Neu Jork.
via

Montag, 21. Juni 2010

Wer glaubt schon an den Wetterbericht?

WAAAAAASSSSS? SB soll die regenreichste Stadt der Welt Deutschlands sein?
Höchstens die regenreichste des Saarlandes, alles andere ist Stuss.
Zu Hause scheint doch immer die Sonne. Und das nicht nur im Fernsehen.

In style and rhythm

Alles Gute zum Sommeranfang, der sich ja eigentlich so anhören sollte.

Sonntag, 20. Juni 2010

Le grand cirque

A propos Sommermärchen. Es ist ja momentan nicht besonders schön, der deutschen Nationalmannschaft zuzugucken, aber richtig froh bin ich, dass ich mich nicht näher mit der Equipe tricolore auseinandersetzen muss. Herrjemine, was für ein Laden...
Findet übrigens auch die Equipe.

Sommermärchen 2010

Gestern haben ja unsere Lieblingsprinzessin Victoria und ihr Sportlehrer geheiratet.
Beim Polterabend hat Victorias Lieblingsband Roxette gespielt. 
Unfassbar.

Ich hab die Britney gemacht

Astreiner Satz, findet EWLH, sollten einige andere Leute auch mal öfter machen.

Samstag, 19. Juni 2010

Donnerstag, 17. Juni 2010

Echte Niedersächsin

Es gibt immer wieder Momente, in denen ich froh bin, mich vom Saarland distanzieren zu können.
Wenn man mich auf die Politik anspricht, z.B. Oder, wenn ich lese, dass es einen Duft gibt, der Brebacher Brise heißt.
Triple-Autsch.

Mittwoch, 16. Juni 2010

My heart is beating

In einem der doofsten Sommer meines Lebens habe ich Nneka live gesehen: 
zufällig, kostenlos, draußen, im strömenden Regen. 
Das war ungefähr das Beste, was bis zu dem damaligen Zeitpunkt in diesem Jahr passiert war.
Jetzt hat sie eine neue Platte rausgebracht und die scheint wieder ein Kracher zu sein.
Come with me.
Die alten Sachen sind aber auch ein Traum. Ich könnte heulen vor Emotionen.

Dienstag, 15. Juni 2010

Desert race

Heute war ich das zweite Mal in einem Freizeitpark: das erste und das letzte Mal.
Was für ein riesengroßer Quatsch. Dass Leute diese Art von Kick brauchen, um sich gut zu fühlen, kann ich beileibe nicht nachempfinden, ich reaktionäre Rübe.

I am a weapon of massive consumption

...what makes my life so fucking fantastic.

Freitag, 11. Juni 2010

Yes, weee emmm

Im Grunde ist es mir ein bisschen zu peinlich, auf den Beginn der WM hinzuweisen und bis eben war es mir auch relativ egal. Aber, als ich gerade eben im Bahnhof die Bildschirme sah, wo live aus Südafrika berichtet wurde, stieg doch eine gewisse Vorfreude in mir auf. Kann auch daran liegen, dass das Schuljahr eigentlich mit dem heutigen Tag gelaufen ist und ich nun quasi Sommerferien habe.
Fußball ist unser Leben.

Tipp-Kick

Achtung, kritischer Fußballpost auf EWLH. Fred Poulet (von dem ich gar nicht wusste, dass er auch Filme macht) hat 2006 bei der WM einen Film über (den unglaublich gut aussehenden) französischen Nationalspieler Vikash Dhorasoo gemacht, den dieser allerdings selbst filmen musste, da Poulet "nur Zaungast war" und deshalb dem Spieler nicht fortwährend mit der Kamera folgen konnte. 
Bei der ganzen Euphorie doch mal schön, wenn auch die andere Seite der Medaille gezeigt wird. (Was bin ich heute aber auch kritisch drauf. Der Wahnsinn)
Interessieren würde mich allerdings, was ein "Fußballintellektueller" ist.

Auf der Suche nach dem perfekten Popsong

Ich habe es doch nach 21 Monaten in Hannover zum ersten Mal ins schon fast legendäre Feinkost Lampe geschafft und resümiere: sehr netter Laden. 
Super Limo-Auswahl, als ich ankam, lief Pulp und die Band, die dort spielte war die Reise nach Linden wert. 4 hippe und total süße Färöer, die besser als Keane, manchmal so wie die Manic Street Preachers und auch ein bisschen wie die Pet Shop Boys klangen; sie sind wohl auf der Suche nach dem perfekten Popsong.

Donnerstag, 10. Juni 2010

Princess Madeleine is wearing a new dress

Dass es große Parallelen zwischen Madeleine von Schweden und mir gibt, ist Kennern europäischer Adelshäuser bekannt.
Und nun auch noch das: eine weitere Gemeinsamkeit, denn, wenn es etwas gibt, das ich gut verstehen kann, dann ist es zelebrierter Liebeskummer.

Arterhaltung

EWLH ist in Niedersachsen als der Fachblock für Romantik im engeren und weiteren Sinne bekannt. Deshalb musste ich heute morgen mit großem Schrecken folgende Nachricht lesen. Wir wollen nur Menschen an unserer Seite haben die auch anderen Menschen gefallen. Ist das nicht popelig?
Ich dachte echt, wir wären cooler, wir Homines sapientes, aber wir sind eben doch nur Trockennasenaffen.

Dienstag, 8. Juni 2010

Loco

EWLH needs a little bit of rhythm and a lot of soul.

Montag, 7. Juni 2010

Filmplakate

Es gab mal Zeiten, in denen ich mich für Filme interessiert habe. Das geht momentan ziemlich unter, wird aber von anderen Menschen in meinem Leben erledigt. 

Das ist keine Bewegung

Da ich zu doof bin, um hier das Plakat einzufügen, auf diesem Weg:

Pubertisten
-Das ist keine
Bewegung-

*Die Pubertisten*
ein Stück der Theater-AG der Realschule Wedemark

8. und 9.Juni 2010, 18 Uhr
(Einlass 17.45)
Theatersaal der Grundschule Mellendorf

Sonntag, 6. Juni 2010

Joachim for President

EWLH klaut Zeitungsüberschriften, um sich ihnen direkt anzuschließen: Yes, we Gauck!
(die Hoffnung stirbt zuletzt)

Samstag, 5. Juni 2010

The truth

Damit ihr endlich wisst, warum ich in da Landeshauptstadt wohne.
Einen Punkt hat die Bild vergessen: die allercoolsten Säue wohnen hier natürlich auch.

Donnerstag, 3. Juni 2010

Niedersachen im Trend

Ich weiß noch nicht, ob ich lachen oder weinen soll, wenn der liebe Herr Wulff Präsident wird. Einerseits kann er dann in Niedersachsen nicht mehr soviel anrichten und freundlich gucken kann er ja. (was, glaube ich, seit Johnannes Rau das wichtigste Kriterium ist, um auf den Posten zu kommen. Laut geheimer Insiderquellen musste Rau damals noch - nur mit dem Karobuben auf der Hand - ein Grand Ouvert gewinnen)
Auf der anderen Seite: nix leisten, blond, katholisch und auf dem absteigenden Ast der Politkarriere sein und schwupps schon biste Bundespräsident.
Wo lebe ich eigentlich?

Showgirl

Popmusic at its very best. Aber very, very, kein Scheiß. Nix für Harte!
Und die T-Shirts am Anfang,  ich lach mich tot!

Mittwoch, 2. Juni 2010

I'm in an orbit

Ich finde Lena Meyer-Landrut nur halbsodoof, wie ich sie eigentlich finden müsste und wie meine Schüler finden, dass ich sie finden müsste. 
Vor allem finde ich sie nämlich mal superamüsant und offesnichtlich schafft sie es, dass ganz viele Menschen Freude haben. Super. 
Außerdem hat sie ne große Klappe und schwätzt gerne mal drauf los und Blech. Dass ich dafür enorm viel Verständnis habe, wundert keinen, nehm ich an.

Dienstag, 1. Juni 2010

Auf vielfachen Wunsch wieder da

Seitdem selbst an niedersächsischen Realschulen das Thema Hauswirtschaft immer mehr vernachlässigt wird (außer natürlich an der RSW), braucht man dringend Hilfe zur Selbsthilfe. Diese findet man bei der "Modernen Hausfrau"
Wie ich kürzlich ein schwerwiegendes Problem meines Lebens spielend lösen konnte (an saarländischen Gymnasien wurde nämlich in den 90ern gar keine Hauswirtschaft gelehrt, somit bin ich jungfräulich), könnt ihr hier lesen.
Freunde des gute Geschmacks und der Blume der Hausfrau haben das Magazin auch abonniert. Ich neuerdings hoffentlich.
Via T. As usual.

Ruck! Zuck?

Damit Margot Käßmann schonmal weiß, was auf sie zukommt.

You don't wanna fall in love again

Eri live in NYC.
Uund ich kenne einen, der mindestens das erste Lied dort live gehört hat, ich coole Sau.

Montag, 31. Mai 2010

Shakeytown

Musik kann manchmal echt einfach sein. Andere Dinge übrigens auch.
I heart Hiroshima.

Super-Horst, ade

Horst Köhler ist heute zurückgtreten. Natürlich ist mir der Bundespräsident ziemlich wurscht, er hat mit meinem Leben eigentlich und uneigentlich auch gar nix zu tun. Köhler schien mir, so wie die Kanzlerin auch, vor allem dadurch zu bestechen, dass er erstmal gar nix sagt, um dabei noch freundlich aus der Wäsche zu gucken, und zwar so, dass man ihm locker auch ein gebrauchtes Gummibärchen abkaufen würde. Aber, mal ganz ehrlich, gab es in meinem Leben jemals Präsidenten, die mir wirklich wichtig waren? Noe.
Trotzdem finde ich das, was Kurt Kister in der SZ schreibt, richtig. Beleidigt sein ist kein Grund von seinem Amt zurückzutreten. Kritik muss man als öffentliche Person schon mal einstecken, sonst kommt man ganz schnell so westerwellig rüber. Als unöffentlkiche Person übrigens auch.

Sonntag, 30. Mai 2010

GPEC

Erstaunliche Erkenntnisse: ich wohne immer in dem Bundedsland, aus dem die deutschen Gewinnerinnen des Grand Prix d'Eurovision de la chanson kommen.
Ist das ein Zeichen?

Samstag, 29. Mai 2010

I bought new underwear for you.

Sind die Deutschlandfähnchen an den Autos heute für Lena oder Schweini
Und: die gehören ja, meiner absolut bescheidenen Meinung nach, verboten. Für immer. Echt jetzt.
Lena guck ich heute trotzdem, vielleicht.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Dienstag, 25. Mai 2010

Hot like me

Die Pussycat Nels haben sich neu sortiert. Immer noch nicht dabei: ich.

Vermischtes

Der 25.5. 2010 ist ein denkwürdiger Tag.
Darauf hat Deutschland, na gut, ich, jahrelang - und ausnahmsweise ist es keine Übertreibung - gewartet. Andrea Ypsilanti auch, denke ich.
Schade allerdings, dass es solche genialen Titanic-Titel dann nicht mehr gibt.

Sommerferien

EWLH sagt: "Endlich wieder Spanien."

Montag, 24. Mai 2010

Paralyze me

Sowas passiert, wenn man endlich mal wieder gefordert wird, was Musik angeht:
Bloc Party fand ich immer relativ vernachlässigenswert und jetzt find ich die toll. 
ICH (!) Rockmusik (!!) Manchmal verstehe ich mich selber nicht. (!!!)

Sonntag, 23. Mai 2010

Sleeping in my car

Was haben Sabine Christiansen und eine Kuh gemeinsam?
Check it out.

Samstag, 22. Mai 2010

A propos

Dinge, die ich schon immer mal sagen wollte: "Wenn ich nur malen könnte..."

Freitag, 21. Mai 2010

Moralapostelita

Oma-Content auf EWLH.
Ich kenne diese ganzen jungen Schauspielerinnen nicht mehr. Die einizige, die mir was sagt, ist Amanda Seyfried, aber auch nur, weil ich als Meryl-Streep-Groupie natürlich "Mamma mia" gesehen habe und fand, dass sie toll singen kann.
An wem aber seit Jahren keine Mensch vorbeikommt ist Lindsay. Vielelicht auch nur, weil man als Leser schmutziger Klatschblätter natürlich ständig darüber informiert wurde, dass sie mit der Schwester von Mark Ronson geknutscht hat. 
Hätte ja ne mittelspannende Episode bleiben können, aber, nein, sie kommt aus der Nummer nicht mehr raus. Blöderweise habe ich sie vor Jahren mal in einem mittelmäßigen Robert-Altman-Film gesehen (s.Meryl-Streep-Groupie) und da war sie toll.
Deswegen: Mensch, Mädchen, lass dich nicht auf den Arm nehmen, du kannst es doch und hör auf der Bild ständig Stoff zu liefern. Das ist unsexy.

What time is it?

Gestern in der Lieblingsbar.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Typisch Realschule

Wenn man erwachsen ist und in Lohn und Brot steht, dann unterhält man sich ja nur noch über die Arbeit. Blöderweise sind viele der Menschen, mit denen ich mich unterhalte, im selben Sektor tätig wie ich (und damit meine ich nicht nur meine direkten Kollegen) deshalb unterhalte ich mich im Privaten auch oft über die Arbeit, statt über was Schönes.
Dies war wohl der Grund, dass ich mich in den letzten paar Tagen und Wochen gelegentlich, nein, eigentlich mehr als gelegentlich über die Vorzüge der einzelnen Schulformen unterhielt, die dort herrschenden Arbeitsbedingungen und die Kinder, denen man etwas beibringen soll.
Von der Tatsache, dass es überhaupt verschiedene Schulformen gibt, zumindest in der Sekundarstufe eins, halte ich, wie man sich lebhaft vorstellen kann, wenig. Darum soll es aber auch nicht gehen. 
Ungefähr genauso wenig halte ich nämlich von der These, man werde nur mit Abitur, bzw. wenn man sein ganzes Leben lang auf einem Gymnasium unterrichtet wurde, glücklich. 
Dass ich einmal Unterstützung in der Zeit (sic!) dafür bekommen würde, hätte ich nie, aber wirklich nie gedacht.
Chapeau, die Akademiker lernen dazu. Und das, obwohl sie sich eigentlich nicht auskennen.
Denn jenseits des Gymnasiums wartet eine Kampfzone, von der die meisten Akademiker ein so differenziertes Bild haben wie ein ostanatolischer Patriarch von der Schwulenszene.


Wer sich schneller entspannt

Danke, Peter Licht. Ich will länger leben. Bestimmt.

Mittwoch, 19. Mai 2010

You just want the attention

Manchmal muss gesagt werden, was gesagt werden muss. Wemauchimmervonwemauchimmer.

The return of the Eispickel

Sie spricht mir aus der Seele; die gute Sharon.

Dienstag, 18. Mai 2010

Kennste den schon?

Neben Witze erzählen und Kaffee trinken ist ja Rätseln eine meiner großen Leidenschaften.
Ich liebe es, vor nahezu unlösbare Aufgaben gestellt zu werden. Sudoku, 10 lebende, reale Tschechen in weniger als 10 Minuten finden oder Liedanfänge den Liedern zuordnen, füllen mich für Stunden aus. Dass ich meistens scheitere, ist in diesem Falle nebensächlich, denn da kann ich ausnahmsweise verlieren.
Bilderrätsel finde ich fantastisch, sie sind meine Lieblingsrätselgeschmacksrichtung sozusagen. Hier ist eines aus der Aufnahmeprüfung der Henri-Nannen-Schule.
Ich denke, das Foto von Lady Gaga war eine Scherzfrage.

Harry Hunger ist der beste Koch

Sophie Hunger ist bis vorgestern total an mir vorbeigegangen. Sie wurde in einem Gespräch erwähnt, an dem ich teilnahm, ich kann mich aber auch nicht mehr daran erinnern, was meine Gesprächspartner denn nun von ihr hielten. Dann las ich heute diesen Artikel über sie in der Zeit. 
Ganz klar, wenn ich nicht irgendwann angefangen hätte Bläck Föös äh Music zu hören, sie wäre meine Göttin. So finde ich sie, glaube ich, nicht schlecht. Aber ausbaufähig, meine Liebe zu ihr.

Montag, 17. Mai 2010

Schuld und Sühne

Fühle mich schuldig:
Hatte Ballack als erstes Duplobildchen und war mir schon zu sicher, dass alles gut würde und nun das.

Sonntag, 16. Mai 2010

Turid spielt die Hundeklüngen oder Gideon, geh mal zur Seite, der Dirk will vorbei

A-ha, du kannst nach Hause gehen (machen sie, glaube ich, sowieso), Katzenjammer sind die neuen coolsten Norweger der Welt.
Ich hatte das Glück kürzlich, ohne sie wirklich zu kennen, einem Konzert von ihnen beizuwohnen und da die Auswahl des Konzertes fachkundig von der Begleitung getroffen wurde ("Ich fand das Plakat ganz gut"), bestand natürlich auch kein Risiko, dass man eventuell den letzten Murks sieht.
Die Damen aus dem Königreich sehen nicht nur sehr gut aus, sie können auch noch singen, Instrumente richrigrumhalten und spielen und eine große Anzahl Menschen glücklich machen.
Aber, wie immer, was hilft die coolste Band, in der besten Location, wenn die Begleitung nicht stimmt.
Es war ein toller Abend. Love and kisses to you know who you are.

Absolutely

I've nothing much to offer.

Donnerstag, 13. Mai 2010

TT-Tims

Schrecklich, was man noch für Erinnerungen an die 80er hat und noch schrecklicher, wann man sich erinnert.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Weisheiten in Ingwer-Zitrone

Auf dem Schnipsel eine Yogiteebeutels, den ich mir kürzlich zubereitete, stand: "Agiere, reagiere nicht."
Seitdem frage ich mich natürlich, warum man denn nicht reagieren darf?

Montag, 10. Mai 2010

Kein Bock, dir was zu sagen

Man muss schon feste daran glauben, dass es sinnvoll ist, sich den ganzen Tag mit Menschen zwischen 9 und 18 zu beschäftigen, von denen 99,5 Prozent was anderes wollen als man selber.
Ufff. Noch drei Jahre und dann vermiete ich Tretboote am Gardasee oder verkaufe Erdbeereis in Stockholm oder gewinne doch noch die monatliche Sofortrente.

Sonntag, 9. Mai 2010

Frauengold

Ihr habt euch bestimmt schon oft gefragt, was meine zwei Lebensfragen sind. 
1. Was soll ich anziehen?
2. Was soll ich kochen?
Klar werdet ihr denken, so isse, die Nelita. 
Aber was ist, wenn sie mal nicht mehr kann?
Na, dann gibts dies hier, denn das schafft Wohlbehagen.

Rüttgers go home

Hannelore Kraft, ick liebe dir.

It's always the best way-

Kürzlich (allerdings noch in einem anderen Leben) stellte ich mir folgende Frage: wenn ich mich bis an den Rest meines Lebens für EINE Sache entscheiden müsste, die ich dann jeden Tag frühstücken müsste, was wäre das. Nach mittellanger Überlegung habe ich mich für Honigbrot entschieden. 
Heute (in einem neuen (?) Leben - naja oder sagen wir es so, auf dem Abschiedsweg aus dem alten Leben) stelle ich mir die Frage: welche Band würde ich hören, wenn ich mich für eine entscheiden müsste und nur noch die hören dürfte, mein ganzes Restleben lang.
Extrem kurze Überlegunsgzeit. Moloko. Wird die meisten jetzt nicht überraschen.

Mister Bär 2010

Mir wurde von Kennern des Nahen Ostens schon oft erzählt, dass der Libanon eine Sonderstellung einnimmt. Beirut, so berichtete man mir aus erster Hand sei nicht nur im Reiseführer das Paris der Region, sondern es sei vor allem wirklich eine absolute Partymetropole. Auch die verhältnismäßig große Toleranz Homosexuellen gegenüber wurde immer wieder erwähnt. Dies wird in diesem Spiegel-Artikel unterstrichen.
Und: astrein, dass die Schwulen "Mister Bär"-Wahlen machen. 
Jedem Tierchen sein Pläsierchen, wie wir in Hannover nicht sagen.

Ohne Titel.

I want somebody to blow my mind.

Samstag, 8. Mai 2010

Awwa hunnert Pro

Böse niedersächsische Zungen behaupten ja, ich sei der militanteste Saarländer unter der Sonne, wozu ich nur sagen kann: ihr kennt ja sonst auch keinen!
Denke deshalb über den Erwerb dieses T-Shirts nach!

Blau-schwarz

EWLH begüßt den einzigen saarländischen Fußballverein, der einen zu interessieren hat, in der 3. Bundesliga!

Lift you up where you belong

Nicht, dass mich die Seidenstraße besonders interessieren würde, aber das, was diese Hamburger Familie macht, ist schon toll. Fast schon wieder so toll, dass man sie dafür blöd finden müsste. 

Don't play that song for me

To make you feel...schniefschniefdieschnauf.

Freitag, 7. Mai 2010

Fest im Griff

Katrin Bauerfeind fand ich bis eben immer recht überschätzt. Aber, das hier finde ich wirklich sehr gut!

Beneidete Freigeister

Werbung ist out, Werber sind out und die Süddeutsche, bzw. deren Magazin weiß auch warum:  es war alles nur eine Seifenblase und die Jungs wollten auch nicht große Kunst erschaffen, sondern nur mal gepflegt auf die Wurst hauen. So richtig 90ies eben.
Aber was macht man nun, wenn man der Welt mal richtig zeigen will, dass man total en vogue ist?
Ich tendiere zu "Realschullehrer is the new Werbefuzzi".
Für meinen alten Freund KP.

Der Macbeth-Effekt

Kürzlich bekam ich das Ergebnis einer Umfrage, die nicht repräsentativ in meinem Freundes- und Bekanntenkreis durchgeführt wurde: 78,6% aller Befragten schauen bei einem potentiellen Sexualpartner zuerst auf die Hände, das ist im Vergleich zu Hintern (34,5%) und Augen (23,4%) natürlich ein bombastisches Ergebnis.
Ich gehöre ja zu der Turnschuh (4,3%) und Nasenfraktion (0,002%), finde aber, Jeder, wirklich Jeder sollte diese zehn  Dinge über Hände wissen. 
Vor allem, die die einem immer das Knutschen verbieten wollen, nur weil man mal nen Schnupfen hat.

FYC

Good thing.
via Spreeblick.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Cornflakes

Kürzlich sind mir doch noch ying-und yangmäßig immer wieder schöne Seiten des Lebens eingefallen. Die haben sich aber diese Woche sehr gut versteckt. 
Also, ich kann ja nur hoffen, dass auf Regen auch mal wieder Sonnenschein folgt, sonst, sonst, ja was sonst eigentlich? 
Ah, ich weiß es: sonst fühl ich mich wie ein Cornflakegirl, das aus Flakes besteht, die zu lange in lauwarmer H-Milch gelegen haben.

Dienstag, 4. Mai 2010

Spießer

Falls ihr es noch nicht wusstet: bei mir im Unterricht geht es so ähnlich zu wie bei Herrn Herre. Es steht auch immer ein elektrolythaltiges Getränk aufm Tisch, natürlich sitze ich auf dem Pult, wo auch sonst, und ich schmeiß auch gerne mal einfach n paar Liedtexte rein und sage dann sowas wie:
"Ihr könnt einfach losplappern."
Schöne Grüße an meine Kollegen, die sich jeden Tag krumm machen, harte Arbeit leisten und dann von dem Magazin Spießer auf den Arm genommen werden. (würde ja schon reichen, wenn die Bild es machen würde, aber nein...)
So, wie die Spießer es darstellen, ist das Unterrichten nämlich Pippifax und Firlefanz. Käppi auf, mit Tata rein und schwupps wissen die SuSies, was der Kapitalismus ist. Oder der Satz des Pythagoras. Oder die indirekte Rede.
Die von Spießer sind echte Spießer.

Sonntag, 2. Mai 2010

Whatever words I say

EWLH der Block, der mittlerweile zur Gefühlskonserve verkommt. Bloody sundays.
Direktliebe.

Freitag, 30. April 2010

Tabubruch

Gute Frage, die sich die Schaubühne (in Person von Carolin Emcke) da stellt.

TGIF

I can't take my eyes off you. Aber nicht das schöne mit Lauryn Hill, sondern das andere.

Überläufer

Metze war nicht der Einzige.

Hexennacht

In meiner Heimat gibt es die gute Tradition der Hexennacht. Die Kinder dürfen in dieser Nacht schabernacken, so richtig, ohne dass die Erwachsenen was dagegen haben dürfen.
Türschlösser werden mit Zahnpasta zugeklebt, Autos mit Klopapier umwickelt, Katzen mit Baldrian geärgert. Fantastico!
Heutzutage finde ich die Nacht vor dem ersten Mai, in Niedersachsen sagt man dazu wohl "Tanz in den Mai", doof. Vielleicht ein persönliches Ding. Vielleicht bin ich auch nur alt.

Du bist so elegant, ausgeglichen und charmant.

EWLH, der Block, der irgendwann wieder aus seiner Haut kann. Bestimmt.
Ich trink zuviel und lach zu laut.

Donnerstag, 29. April 2010

I didn't realize that my life would change forever

Es passieren auch gute Sachen zur Zeit, wahrscheinlich so ying-und yangmäßig. Bekomme heute mein Zeugnis und bin ab Samstag ernsthaft im Dienst und vor allem darf ich heute offiziell mit meinen Kumpels Quatsch machen, ich muss sogar.
Dass ich mich über sowas mal freuen würde.

Dienstag, 27. April 2010

Der Pate von Charlottenburg

Zwischendurch mal was Anderes. Heut läuft auf Arte die erste Folge von Dominik Grafs Serie "Im Angesicht des Verbrechens". Laut einschlägiger Gazetten eine "Mafia-Saga", die Geschichte schreibt (aus diversen Gründen)
Mein Faible für Mafiagechichten hält sich wirklich total in Grenzen und das für Serien erst recht, ich vergesse es schlichtweg sie zu schauen und auf DVD finde ich das witzlos. Aber, alles, was ich bis jetzt gelesen habe, klingt super.
Außerdem spielt Marie Bäumer mit.

Antikuschelrock

Deine Gedanken sind nicht mehr bei mir.

Montag, 26. April 2010

Sonntag, 25. April 2010

Sportarten, die keinen interessieren, Teil 324. Heute: Eishockey.

EWLH gratuliert den Hannover Scorpions, die ja eigentlich die Wedemark Scorpions sind, zur deutschen Meisterschaft im Eishockey.

There's nobody to love me

Wenn ich mal eine Kontaktanzeige schalten sollte (wäre vielleicht mal ne gute Idee) würde ich als Text das nehmen:
Somebody to help me write the poetry of life

Freitag, 23. April 2010

Da fasst man sich an den Hahnenkamm

Evo Morales und seine Theorie zur Homosexualität steht unter dem Motto:
Jetzt ist mir natürlich einiges klar, du Hühnchen!

Topemodele

Ich bin ja aus der jetzigen Staffel GNTM völlig draußen und sage mir jeden Freitag, dass ich da auch nicht mehr einsteigen muss. Stimmt doch, oder? Vor allem seitdem weder Bruce noch Rolfe da mitmachen.

All the stupid things I've said

Manchmal möchte ich den ganzen Tag nur Schnulzen hören. Blöd, dass jetzt auch niemand mehr was dagegen hat.

Donnerstag, 22. April 2010

Gone with the wind

Bunte-Stamm-Leser und Oscar-Verleihungsgucker an dieser Stelle bitte aufpassen:
Die neuen Göttinnen des Cinéma américain werden vorgestellt.

Mittwoch, 21. April 2010

Danke für die Worte

Die mit Abstand unterschätzteste große Schwester der Welt hat vor zwei Jahren ein fantastisches Interview gegeben.

Im Augenblick der Krise, der Niederlage, sind wir Menschen am offensten und am schönsten. In solchen Momenten entschleiern wir uns, weil wir unseren Wunden und heimlichen Träumen sehr nahe kommen. Das ergreift mich: Wenn jemand an irgendeinem Punkt in seinem Leben anlangt und nicht recht weiß wohin.
Wenn es mal wieder soweit ist, dass man in einer Krise ist, sollte man das Interview lesen.
Und wenn man in keiner ist, sollte man trotzdem darüber nachdenken, welche Wunden man hat und vor allem welche heimlichen Träume.
Danke für die schlauen Sätze, Frau Bruni-Tedeschi.

Jaja, deine Mudda

Warum Kalifornien schon immer ein coolerer Küstenstaat als Niedersachsen war.

Was willste machen?

Nix neues, aber stimmt immer noch.
Life's better.

Dienstag, 20. April 2010

Sweet dreams

Meine Freunde vom Stullenblog stellen die einzig wahre Frage:
Nutella unten mit?

Hochzeitsfotos

Es fällt mir immer noch schwer, den Sinn von Hochzeiten zu verstehen. Offensichtlicherweise haben sie ja auch keinen. Noch schwerer fällt es mir, den Sinn von Hochzeitsfotos zu verstehen. 
Ideen anyone?
Ich frage mich übrigens auch nicht mehr, warum ich nie zu welchen eingeladen werde.

Vulkanfrei

Soweit habe ich noch gar nicht gedacht.

Montag, 19. April 2010

Sunday mondays

Ich habe einen neuen Chef.
Slomka bleibt doch noch Trainer hier.
Der Flughafen is immer noch dicht.
Die Kanzlerin ist in der Stadt.
Was an so nem stinknormalen Montag in Hannover alles passieren kann...

Samstag, 17. April 2010

Life's great

Kaffee trinken, zum Friseur gehen, lesen, telefonieren, zusammen frühstücken, blöde Witzchen reißen, den lieben Gott nen guten Mann sein lassen, Schnecken nach Metz treiben...was man im Leben so alles machen kann, wenn man kein Examen machen muss.

Mittwoch, 14. April 2010

La vie est un long fleuve tranquille

Ich habe heute eine wirklich grandiose 1,8 im Examen gemacht und bin einfach nur sehr zufrieden!

I'm a super girl

Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, die sich ja sehr schlecht erklären lassen. Eines davon ist, warum ich an Tagen, an denen ich Unterrichtsbesuche habe, immer dieses Lied hier hören muss.
Jetzt ist es mal wieder so weit.

Julianne Moore

The Goddess in Bildern.

Dienstag, 13. April 2010

Knallerwitz

Die FDP stochert im Niebel.

Polloi

Ahoi grüßt genial.

Montag, 12. April 2010

Fernsehtipps

Heute Abend im WDR: Schwule Sau - der neue Hass auf Homosexuelle.
Der passende Artikel im Spiegel steht hier.

Future sex

Was die jungen leute von heute so alles können. Diese hier können Justin Timberlake nachmachen.

Sonntag, 11. April 2010

R'n'B

Selbst BoyzIIMen trugen Karohemden. Ich werd nicht mehr.
A propos nicht mehr werden: ich schaute kürzlich Musikfernsehen (doch, da laufen offensichtlich noch Videos) und dabei ist mir 3T nochmal unter die Augen gekommen. Die hatten ja auch einen Style, da wird einem instant schlecht.
Vielleicht waren die 90er doch nicht so cool, wie ich immer tue.

Donnerstag, 8. April 2010

Carpe... na du weisst schon

Ich gehöre der Unterschicht an und wenn ich diesen Artikel lese, dann will ich es immer bleiben. 
Nichts finde ich nämlich abstoßender als Mittelschichtler, die sich vor allem gegen die Unterschicht abgrenzen wollen. 
Vielleicht fehlt mir auch das Verständnis dafür, warum man ganz dringend nicht einer "Schicht" angehören mag oder eben doch. Aber, mir scheint, dass es Unsinn ist, um jeden Preis nach oben zu wollen, wenn der Preis der ist, dass man sich ständig anstrengt und dabei noch verliert. Zufriedenheit zu erlangen scheint für den Menschen im 21.Jahrhundert die größte Herausforderung zu sein. Eigentlich schade.

Freunde für's Leben

Der Feierfreund. Ich glaub, ich hab keinen.

Mittwoch, 7. April 2010

Altusried

Kommissar Kluftinger blockt.

Dienstag, 6. April 2010

Montag, 5. April 2010

I really want to kick it with you

Falls ihr mal plant, ein zweites Staatsexamen zu machen (wovon ich momentan nur dringend abraten kann), und deswegen total genervt seid und Panik schiebt und alles verflucht, was euch so vor die Nase läuft, einfach Estelle hören. Bringt gute Laune. Immer wieder.

True colors

The Give a damn campaign is for everybody, especially straight people, who cares about gay, lesbian, bisexual and transgender equality.
Thank you, Cyndi.

Sonntag, 4. April 2010

I'm feelin high, my money's gone

Wird von einer Kennerin der Szene als das beste Erykah-Badu-Lied seit "I want you" bezeichnet und dazu noch als eine der wenigen Schnulzen, die überhaupt eine Daseinberechtigung haben.
Ich finde es auch toll, mag aber dies hier lieber, von der neuen, grandiosen New Amerykah Part Two.
Allen, die gesagt haben, sie sei nur noch die verwelkte High-School-Queen, sei gesagt: auf eurer Highschool wäre ich gerne gewesen.

Der Kurier der Königin

Ich war gerade an der EastCoast und habe dort in einem verschlafenen Provinznestchen residiert. Nix neues, mache ich mindestens einmal im Jahr. Dieses Mal aber, habe ich zum ersten Mal einen der Berufsrocker gesehen; einen richtigen Halbstarken, wie meine Oma eventuell gesagt hätte, hätte das Wort zu ihrem aktiven Wortschatz gehört.
Direkt erkannt habe ich den Rocker an seiner "Schandmaul"-Kutte.
Ich habe ja Schandmaul mal on stage erleben dürfen. Also, sie waren on stage, ich davor, aber weit weg. Am Anfang dachte ich noch, dass ich da relativ schnell wieder drüber wegkomme, aber es hat sich doch nachhaltig in meinem Gedächtnis und dort im GuterGeschmackzentrum festgebrannt, das Erlebnis.
Mein GuterGeschmackZentrum fängt nämlich jedes mal an, Alarm zu schlagen, wenn ich nur an solche Kracher wie "Walpurgisnacht" oder "Der Kurier" denke. Damit es euch nicht so geht wie mir, verlinke ich hier auch nix, sondern wende mich wieder dem total guten Geschmack zu.
Für KundJ.

Donnerstag, 1. April 2010

Geht's noch?

EWLH empfiehlt das Blog von den beiden, die es wirklich drauf haben.
Alles über Kino und Theater bei Christine Dössel und der Frau mit dem mit Abstand bezauberndsten Namen der Welt, Susan Vahabzadeh.

Dienstag, 30. März 2010

Schwul und glücklich

Liebe Männliche Ricky-Martin-Fans,
was für ein Tag für euch!!!
Eure Nelita

Endlich...

34.

Montag, 29. März 2010

Bratze

Das Rad neu erfunden haben Bratze bestimmt nicht, aber sie machen wirklich sehr nett anzuhörende Musik. Klingt ein bisschen nach "wie wenn bei Spillsbury ein Mann singen würde." Aber, mir gefällt's und außerdem haben sie natürlich einen fantastischen Bandnamen.
UPDATE: Jetzt spinnt der Block auch schon, es wird Zeit, dass die Zeitsumstellung eingetütet wird.
(bemerkt ihr den unterschwelligen politischen content?)
Die auswendigen Muster

Besinnliches

Alle, die beim Wort Yogi-Tee schon schlechte Laune kriegen, jetzt bitte weglesen.
Für alle, die gerne mal mit der Weisheit des Montags in die Woche geschickt werden wollen:
Heute auf meinem Ingwerteebeutel:
"Es kommt nicht auf das Leben an, sondern auf den Mut, mit dem wir es leben."

Sonntag, 28. März 2010

Let me entertain you

Wenn man länger als 3 Monate durchgehalten hat, darf man in seinem Block auch selbstreferentiell werden.
Kürzlich las ich ein sehr professionelles Blog, in dem davon die Rede war, 2010 komme man weg von diesen "einLinakistandenanderengereiht"-Blogs, sondern man schreibe jetzt wieder persönlicher über Projekte und so. Dazu kam ein Vis-à-vis-Gespräch darüber, dass ich hier nur noch kurze Poste poste.
Dies stimmt mich ganz nachdenklich und mir sind einige Dinge klar geworden.
a) Ich habe keine Projekte am Start, die irgendjemanden auch nur den Hauch interessieren könnten, es sei denn, jemand interessiert sich für Fremdsprachenvermittlung in der Sekundarstufe I, vegetarische Rezepte oder den öffentlichen Personennahverkehr im Raum Hannover.
b) Ich bin mir wieder sicher, dass EWLH nie ein Aufsatz-Block sein sollte. EWLH ist ein Anekdotenblog und zu Anekdoten braucht man manchmal nur einen Link.
Puh, bin ich froh, dass mir das alles in so wenigen Tagen eingefallen ist.
Direkt-Enterteinment
PS. Und ich habe seit Monaten keinen Tatort mehr gesehen...

Wind of change

Ich komme gerade zu nix, aber das hier ist einfach großartig. Danke, Beth!

Mittwoch, 24. März 2010

Hannover in da world

Da Landeshauptstadt ist bei Wetten, dass... am Samstag gut vertreten: die Scorpions UND Lena Meyer-Landrut treten auf.
Und wahrscheinlich wird Gottschi durch Gerhard Schröder ersetzt und Uschi von der Leyen macht uns die Michèle.

Dienstag, 23. März 2010

Hauptsach...

Ich bin seit vorgestern in da real Landeshauptstadt und das Leben ist so einlullend wie immer hier.
Es gibt regelmäßig regionaltypische Speisen in der Biovariante (Löwenzahnsalat, Mehlknepp mit Mirabellen, saarländisches Rind), die Sonne scheint, ich höre endlich nochmal Dialekt und werde morgens von dem Bus geweckt, der direkt vor dem Haus hält. (wie erträgt man so etwas eigentlich Jahrzehnte ohne an die Decke zu gehen?)
Das Eintönige, immer wiederkehrende, was man ja in seiner Heimatstadt gerne mal verspürt (und in meiner Heimatstadt doppelt), hat natürlich auch etwas maßlos beruhigendes, ich fühle mich wie im Dauer-Nach-Yoga-Zustand.
Aber, es werden natürlich auch Dinge gemacht hier: Kunst im KubA, Tanztheater im Staatstheater und Wild im Wildpark. Nicht zu vergessen: Crémant im Freien und Kranzkuchen unter Siess-schmier.
Dehemm isses imma noch am schennschde.


Sonntag, 21. März 2010

Gucci-Weisheiten

Alles, was man über "A single man" gelesen hat, war positiv. da der Film in da Landeshauptstadt erst ab Mitte April läuft, bis dahin noch ein Interview mit Tom Ford, dem alten Philosophen und Regisseur des Streifens.

Zwei Mütter und ein Vater sind keiner zuviel

Auch Homosexuelle bekommen Kinder. Eine Geschichte wird hier erzählt.

Samstag, 20. März 2010

Du bist gerade im Moment die Frau meines Lebens

Ich versuche mich daran zu erinnern, aus welchem Film nochmal das legendäre Zitat "Du bist gerade im Moment die Frau meines Lebens" ist. Klappt aber nicht.
In der SZ schreiben 5 Frauen über die Frauen ihres Lebens.
Dass Tilda Swinton dabei ist, wundert mich nicht. Dass die Autorin sie in Madrid getroffen hat und ihr auf der Straße vom Tod ihrer Großmutter erzählt hat, schon.
Direkt-Neneh


Fight for your right

Paralympics in Vancouver. Und wie schon bei den Spielen der Menschen ohne Behinderung sind die deutscher Sportler ziemlich erfolgreich. (außer beim Curling, das können wir nicht. Noch nicht!)
Der Fahnenträger der deutschen Mannschaft, der sehbehinderte Langläufer Frank Höfle hat nun aber in Whistler Mountain auf die Zustände in Deutschland aufmerksam gemacht. Menschen mit Behinderung werden, und das ist ja leider nichts neues, diskriminiert.
Es gibt eine Menschenrechtskonvention der UNO, die Behinderten eine Gleichstellung verschafft und Deutschland ist seit März 2009 an sie gebunden. Wenn aber Sportler mit Behinderung deutlich weniger Geld für ihre Leistungen bekommen und, was noch viel schlimmer ist, Menschen mit Behinderung kategorisch davon ausgeschlossen werden, mit nicht-behinderten Menschen zusammen beschult zu werden, dann scheint es mit der Gleichstellung nicht wirklich weit her zu sein.
Gut, dass Herr Höfle noch mal Klartext geredet hat.

Freitag, 19. März 2010

Höhere Pädagogik

In einem der Pädagogikskripte, was ich gerade zur Vorbereitung auf meine Examensprüfung lese, stand der Satz: "Jeder Mensch konstruiert seine eigene innere Wirklichkeit, keine ist daher richtiger oder falscher als die andere."
Aber, die Herren Schneiderhan und zu Guttenberg, das heißt nicht, dass schwindeln gleich nicht-schwindeln ist.

Männer kaufen lieber Schuhe als Frauen rückwärts einparken

...oder so ähnlich.
Erklärt von Ella.

Donnerstag, 18. März 2010

Finale!

Ukrainischer Kandidat für den GrandPrixd'Eurovisiondelachanson ist zurückgetreten.
Doch noch meine letzte Chance, am Wettbewerb teilzunehmen und somit die Siegwahrscheinlichkeit Hannovers zu verdoppeln?

Topfnstrudel und Einspänner

Meine Mutter erzählt mir ja schon seit Jahren, dass Christoph Waltz der beste Schauspieler der Welt ist. Ich konnte dazu nie viel sagen und kann es immer noch nicht. Aber: ich finde ja Tarantino blöd (also sagen wir seine Filme, ihn kenne ich natürlich nicht), deswegen lehne ich den Hype, der gerade um Herrn Waltz gemacht wird, ab.
Was aber nicht heißt, dass ich ihn ablehne, denn a) glaube ich alles, was meine Mutter sagt und b) habe ich schon ganz schön gute Interviews mit ihm gelesen, in denen er mehr als schlaue Sschen gesagt hat und drittens und das ist wohl das Hauptargument, findet er P.Cruz wohl auch gut.
Heute habe ich dies hier gesehen und ich bin Fan.
via
Ps. Fantastisch ist übrigens auch die "Kurze Weltgeschichte für junge Leser" vorgelesen von ihm.

Mittwoch, 17. März 2010

Black Beauty

Denke darüber nach, mein schwarzes Rad umzulackieren. Warum?
Steht hier.
Pony

Dienstag, 16. März 2010

Jetzt aber dalli

Das Hannoveraner Rathaus ist normalerweise dafür bekannt, dass dort in der Nähe nachts gerne mal rote Ampeln überfahren werden.
Heute findet dort aber eine richtige Megasause statt. Hannover feiert seine Kinder.

Frau Nimmersatt

Modekrankheit Burn-out. Heute mit Miram Meckel.
Ein ausgesprochen kritischer Artikel über M.Meckel und den Umgang mit ihrer Krankheit.

Montag, 15. März 2010

Geld regiert die Welt

So, Leute, ich muss mal nach New York, ich bewerbe mich da grad an so 'ner Schule.

Sonntag, 14. März 2010

Geht zum Gegenangriff über

Das, was der Außenminister heute in Siegen vor dem Landesdelegiertentag der nordrehin-westfälischen FDP gesagt hat, raubt mir den Atem.
Ich habe Schlimmes befürchtet am Wahltag, aber das schlägt dem Fass doch den Boden aus.

Say Wassup?

Zweihundertste Post auf EWLH. Der Frühling kommt, irgendwann, bestimmt, vielleicht auch erst nächstes Jahr und vielleicht auch in Spanien und nicht hier, aber, er kommt.
Ich höre, solange ich warte, einfach dies hier.
Gefunden auf einem Sampler zu dem Festival der Festivals SXSW.

Lebenskonzepte

Während man in frühen Jahren gerne damit konkurriert, wessen Besitz die höhere Qualität hat ("Mein Playmobilhaus ist aber schöner als deines", "Meine Papa hat aber ein größeres Auto als Deiner"), ist das Zentrum des Streitens im Erwachsenenalter eher das Lebenskonzept. ("Wie kann man nur so eine Gluckenmutter werden, wenn man früher so cool war", "Also, mit über 30 noch in ner WG wohnen finde ich echt peinlich").
Ein sehr ungewöhnliches Lebenskonzept hat dieser Münchner. Konsequent und bemerkenswert. Er ist alleinstehend und pflegt seinen blinden Vater. Wenn eine Frau in sein Leben treten würde, so müsste sie das akzeptieren und nicht er sein Leben ändern.
Davon sollten wir uns mal alle ne Scheibe abschneiden, denke ich. Aber, ich will keinem sein Lebenskonzept vorschreiben.

Samstag, 13. März 2010

Das Elsaß braucht dich nicht

Rappen gegen rechts.
Leute aus Ammerschwihr wehren sich gegen den Front National. Find ich dufte.

Von Guten und Bösen

In diesem Artikel über das Gutmenschentum von Biokonsumenten fühle ich mich total repäsentiert. Vor allem der letzte Satz könnte aus meinem Tagebuch sein:
Fast alle Menschen zeigen auch im Alltag ähnliches Verhalten: Wer eben schon die Spülmaschine ausgeräumt hat, der leitet daraus schnell das Recht ab, dass er nicht auch noch den Müll runterbringen muss.


Ich bringe dann eben nochmal schnell den Müll runter. Auf Spülmaschine ausräumen habe ich nämlich keine Lust!

Zölibat

Das halte ich schon für sensationell und wichtig.
Allerdings finde ich es skandalös, dass die Kirche erst mit dem Rücken an der Wand stehen muss, bis sie über Sexualität nachdenkt. Weiterhin bin ich mir auch nicht sicher, ob das Zölibat wirklich was damit zu tun hat, dass sich gewisse Menschen anderen mehr nähern als es diesen lieb ist.

Erster Heimsieg

Der Landeshaupstädter ist ja lattenstrammer Lokalpatriot. Eine Geisteshaltung also, die der gemeine Saarländer, dem Ureinwohner des schönsten Bundeslandes der Welt mit den nettesten Menschen, dem besten Bier, den abgedrehtesten Locations und der mit Abstand höchsten Lebensqualität, nie annehmen würde.
Gestern nun sah man den Patriotismus Hannoveranae am Beispiel von Lena Meyer-Landrut. Lena ist 18 geht auf die IGS Roderbruch (schöne Grüße an die Kollegen von dort, ich habe mich im Winter da mal richtig auf die Nase gelegt, insgesamt also eher schlechte Erinnerungen an den Schuppen) und singt in einer Fernsehsendung mit. Und das findet der Hannoveraner an sich so doll, dass in drei Locations (ich weiß von dreien, wahrscheinlich waren es dreitausend) ein "Grand-Prix-Vorentscheid-Public-Viewing" stattgefunden hat. Die Veranstaltungsorte waren keineswegs Kindergärten und Seniorenheime, sondern die Lindener Hochburg des alternativen Ausgehens, die Faust, die Nordstädter Anwort auf Berliner Schwulenclubs, die "Schwule Sau" und dann zu guter Letzt noch die eben schon erwähnte IGS.
Völlig absurd wird das Ganze allerdings dadurch, dass mir gestern Abend ein Kolleesch erzählte, seine Mutter habe "eben bei diesem Musikwettbewerb für dieses Mädchen aus Hannover angerufen."
Nicht gerade beliebt machte ich mich dann gestern mit der Frage, ob das eigentlich der erste Sieg für Hannover dieses Jahr war.
UPDATE

Freitag, 12. März 2010

Küchenschlacht

Ich habe vor nicht allzulanger Zeit ein Gericht mit Blauschimmelkäse, Walnüssen und x gegessen. X ist sowas in der Preisklasse von Birnen und dazu Pasta??? Ich kann mich wirklich nicht mehr genau dran erinnern...
Wenn die Person, bei der ich dieses köstlich schmeckende Abendessen (?) zu mir genommen habe, diesen Block liest. Bitte melde dich!

Size Zero

Zoff in Kalifornien.
Der Film übrigens soll ziemlich schlecht sein. (nur Mariah Carey wird gelobt!)

Was isn ein Emo?

Ich habe schon einige Versuche gestartet, herauszufinden, was ein Emo ist.
Glücklicherweise arbeite ich ja im Auge des Hurricans der Jugendkultur und bin also ganz dicht dran am Objekt. Völlig ahnungslos fragte ich also die Jugendlichen, was denn nun ein Emo sei, ob es einen bei uns auf der Schule gebe usw. Als Antowrt bekam ich immer nur: "Ey, warum fragen Sie das gerade mich?" Nach Lektüre dieses Artikels habe ich es nun verstanden. Emos sind uncool! (und ich dachte immer, die wären top en vogue...ich werde alt)

Mittwoch, 10. März 2010

Bionade-Biedermeier

Wow, Szene-Berliner, die sich über Szene-Berliner lustig machen.
Sowas von obertricky, da brennt der Baum. Aber, aufpassen, war ja alles nur ironisch: ironische Ironie sozusagen. Hoffentlich weiß Berlin noch ein Weilchen was real ist und was nicht; vor lauter um die Ecke denken.

"Machogehabe zieht bei Weibchen nicht"

Ich dachte, ich probiere es mal mit einer (zugegebenermaßen geklauten) Überschrift, um das Interesse des geneigten Lesers zu wecken.
Also, Frauen erkennen die Absichten von Männern besser als Männer glauben, dass Frauen sie erkennen. Capisci?
PS. Zumindest bei Orang-Utans.

Dienstag, 9. März 2010

I need some assistance right now

Das Video zu "Love long distance" von Gossip habe ich gerade zum ersten Mal gesehen.
Definitiv tipptopp.

Boazn

Ich habe heute ein neues Wort gelernt: Boazn. Boazn scheint die bayrische Variante der Vorstadtkneipe zu sein. Und ich liebe Vorstadtkneipen, in OL war die "Funzel" sogar meine Stammkneipe und das nicht nur, weil sie zwischen zu Hause und downtown liegt.
Heutzutage gehe ich ja nicht mehr in Kneipen, das Lokal, das ich in da Landeshauptstadt gelegentlich besuche, das "Spektakel" in der Oststadt hat was vom "Fürst Ludwig" in SB, also eher bürgerliche Vorstadt.
In der Süddeutschen ist heute ein Interview mit zwei jungen Männern, die lieber in Boazn gehen als in Szenedissen, denn, so sagen sie, dort erlebt man mehr. Recht hamse, die jungen Männer.
Boaznführer München

BaduBaduBadu

Ich hätte sie fast nicht erkannt, also am Äußeren. An der Stimme würde ich sie sogar mit Bohnen in den Ohren erkennen, die gute Erykah.

Montag, 8. März 2010

Sandra Bullock

Man soll ja bekanntermaßen den Tag nicht vor dem Abendprogramm loben und ich nehme hiermit alles zurück, was ich jemals über Sandra Bullock gesagt habe. Gerade habe ich ihre Oscardankesrede angeschaut und entweder ist sie die beste Schauspielerin der Welt oder supernett. Beides bemerkenswert.

Whoever works

Heute ist ja Weltfrauentag, den will Alice Schwarzer abschaffen und stattdessen 365 Tage im Jahr Frauentag haben. Das würde z.B. auch bedeuten, dass Frauen 365 Tage im Jahr genauso viel verdienen wie Männer. Tun sie aber nicht.
Stell dir vor, man tut so, als gäbe es Gleichberechtigung und keiner geht hin.

Drama, baby

Wie nah doch Freud und Leid beieinanderliegen.
Bei der 82. Oscarverleihung hat heute morgen MEZ zum ersten Mal eine Frau den Oscar für die beste Regie gewonnen. (dass Frau Bigelow die Ex-Frau von James "Avatar" Cameron ist, ist sicher nur ein Detail - honi soit qui mal y pense!)
Gleichzeitig hat zum ersten Mal Sandra Bullock den Oscar als beste weibliche Hauptrolle gekriegt.

Sonntag, 7. März 2010

I don't drink coffee

Die Lieblingsbar in Hannover ist nicht meine Lieblingsbar in Hannover. Sie ist mein Lieblingscafé hier.
Definitiv. Und vielleicht sogar eines der schönste Cafés, in dem ich jemals war.