Sonntag, 31. Januar 2010

Rrrriot Girls und süße Boys

Ich stolperte heute in meinem MP3-Player über einen Remix eines Liedes von Men, der Nachfolgeband von Le Tigre. "Simultaneously" im Tête-à-Tête-Remix und der januarigste Sonntag feels like ice in the sunshine, ich schwörs euch!
Auch ganz toll finde ich dieser Tage "So near" von Jack Penate: mein Popperherz schlägt Purzelbäume.

Samstag, 30. Januar 2010

Where have you been staying

Die wunderbaren Hot Chip haben eine neue fanatstische Platte. Alleine schon der Name: One life stand! Da wird einem doch Ende Januar ganz warm ums Herz!
Direkt-Hot

Schlabbe


EWLH der Block mit den meisten gelebten, internationalen Witzen. Dieses mal aus dem Klo einer Cafeteria in China (genauer kann ich es echt nicht beschreiben und ich würde bestimmt sonst auch zensiert...)
Danke T für den tollen Morgen, den Du mir damit bereitet hast. Komm bald wieder!

Hurra, hurra

Einer der Stars meiner frühen Kindheit war Pumuckl. Glücklicherweise durfte ich jede Folge gucken: war ja politisch korrekt.
Gestern nun war das "Sagen Sie jetzt nichts"-Interview in der Süddeutschen Zeitung mit Ellis Kaut. Das Interview ist nicht gerade eines der besten der Reihe, um nicht zu sagen, verhältnismäßig langweilig. Aber, Pumuckl- und somit Ellis Kaut-Fans wird das nicht stören.
Direkt-Ellis

Freitag, 29. Januar 2010

Auf die Wurst

Als Bewohnerin einer Landeshauptstadt weiß man manchmal ja gar nicht wohin mit dem ganzen Amusement, schließlich gibt es Milliarden Möglichkeiten am Wochenende mal so richtig auf die Wurst zu hauen.
Ich persönlich möchte jedoch noch mal darauf hinweisen, dass man samstags auch ZDF gucken kann.
Morgen z.B. gibt sich die Crème de la Crème der Schaubranche in Berlin ein Stelldichein: es ist Goldene Kamera, die Programmillustrierte unter den Fernsehpreisen.
Schon beim Lesen der Preisträger erfasst mich eine bleierne Schwere, die Langeweile und Miefigkeit deutscher Preisverleihungen rieche ich schon durch die Website durch.
Zum Glück jedoch, hatte ich als Hörzuleserin der ersten Stunde das Privileg die "Beste Coachingsendung des Jahres" wählen zu dürfen (Stichwort Leserwahl 2010). Leicht fiel es mir nicht, mich zwischen "Der Hundeprofi", "Rach, der Restaurantester" und "Raus aus den Schulden" zu entscheiden. Aber, Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. Nobody said it would be easy. Da musste ich wohl durch und alleine das sollte doch für euch Grund genug sein, morgen mal gemütlich auf dem Sofa sitzen zu bleiben, um die Verkündung meiner (u.a.) Wahl live mitzubekommen.
Neu am Konzept des langweiligen Fernsehpreises ist übrigens, dass man einfach einen guten Moderator nimmt, um die Chose wenigstens einigermaßen erträglich zu machen (ich empfehle auch eine nicht zu kleine Menge Sekt, die ja bekanntlich gegen alles hilft). Dieses Mal fiel die Wahl auf Herrn Kerkeling und dass der seine Sache ordentlich macht, ist bekannt.
Nun hoffen wir also, dass wir einem fulminanten Galaabend beiwohnen können.
Oder doch was Anständiges machen auf den Samstag.
Für O.

schwrzbchdtschbhn

Seitdem ich kein Tageszeitungsabo mehr habe, kaufe ich mir gelegentlich die ein oder andere Gazette. Freitags favorisiere ich die SZ (wegen des Magazins natürlich) und mittwochs lese ich gerne mal die FAZ. Dort gibt es Mitte der Woche nämlich immer die schöne Beilage "Natur und Wissenschaft".
Natürlich bin ich absolut nicht immer einer Meinung mit dem, was in der FAZ steht, aber, ich lasse mir ja gerne mal andere Meinungen geigen.
Nun las ich diesen Mittwoch einen Artikel über das Schwarzbuch Deutsche Bahn. Ernst Horst (sic!), der den Artikel verfasste, geht mit den Autoren des Sachbuches hart ins Gericht, womit er, glaube ich, der Einzige ist.
Interessant sind Ernsts Kritikpunkte allemal, ob ich sie unterstütze, steht auf einem anderen Blatt Papier.

Plou grant, plou fort

I think I wanna change my atmosphere.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Fight for your right

Dass die 00er jahre nichr gerade zu meinem Lieblingsjahrzeht gehören, ist bekannt. Einer der Gründe, weshalb ich sie nicht mag, ist, weil sie mich vor kommunikative Aufgaben stellt, die ich nicht zu lösen im Stande bin.
Nun las ich heute in der Süddeutschen Zeitung eine Stellungnahme über den Abwesenheitsassistenten, also die Funktion, die wir benutzen können, wenn wir unseren gegenübern mitteilen wollen, dass wir die Mail, die sie uns schrieben, nicht ad hoc beantwortet werden können.
Der Autor der Contra-Aussage ist der festen Überzeugung, dass man sowieso immer seine Mails liest (z.B. mig Hilfe eines Telefons, mit dem man auch online sein kann) und es deswegen Quatsch ist, zwischen Urlaub und Arbeit zu unterscheiden.
Mittlerweile hat mein Hirn einige Synapsen umgestöpselt und begreift Mails nicht als Angriff auf meine Ruhe, sondern als neuen Teil meines Lebens. Ich ärgere mich nicht mehr darüber, dass ich an Samstagen Arbeitsmails beantworte. Jeder Selbständige macht das genauso.

Aber, muss ich a) immer erreichbar sein und b) immer Mails beantworten?
Ich bin nicht hinterwäldlerisch. Ich bin ein Fan des Internets, ich liebe es Mails zu schreiben und sie zu bekommen. Ich bin ein Facebook-Junkie und ich bewerbe mich online. Meine Schülerinnen und Schüler schicken ihre Hausaufgaben per Mail an mich.
Doch, in meinem Beruf verlässt man nicht das Büro und hat Feierabend, mein Büro ist zu Hause. Gerade deswegen finde ich es wichtig, zu einem bestimmten Zeitpunkt, nicht mehr zu arbeiten und frei zu haben. Frei haben bedeutet für mich eben auch keine Mails mehr beantworten zu müssen, ob ich sie nun lese oder nicht.
Es ist, meiner Meinung nach, ein großer Rückschritt, wenn Arbeitnehmer plötzlich wieder alles geben müssen, um ihrem Arbeitnehmer (aus Angst vor dem Verlust des Jobs???) zu gefallen und sämtliche Rechte (z.B. das auf eine 40-Stunden-Woche) über Bord geworfen werden.
Deswegen mag ich die 00er jahre nicht und hoffe, wir werden uns bald wieder besinnen. Darauf, dass Arbeit Arbeit ist und nicht das Leben.




The catcher in the rye

J.D. Salinger ist tot.
Wie 98% meiner Peergroup wollte ich natürlich immer mal in die Bar, in die Holden Caulfield in New York reingeht.

Neues aus der Operettenrepublik

Autsch, doppel-autsch, trippel-autsch.
Eigentlich bleibt einem nichts anderes zu sagen bei dem, was ich eben dem Spiegel entnommen habe.
Bei meinen Freunden aus der Operettenrepublik (Ausdruck geklaut von jemamdem, der dort geboren ist) gibt es einen handfesten Skandal. Sie haben den Versuch gestartet, mit Hilfe eines wirklich richtig schlecht gemachten Spots, Frauen die Armee schmackhaft zu machen. Nun stehen in Österreich die Feministinnen auf den Barrikaden, der Spot musst entfernt werden und den Spott hat das Heer zu tragen.

Dienstag, 26. Januar 2010

Bitte ein Herri

Aus Gründen, die hier nicht weiter erklärt werden müssen (weil zu langweilig) war ich gerade in da Landeshauptstadt am Bahnhof und wollte mir dort am Kiosk ein Bier kaufen, um festzustellen, dass es dort nur Hasseröder und Beck's gibt.
Dies wiederum bringt mich zu der Annahme: die spinnen, die Niedersachsen!

Darauf einen Dujardin

Alle, die diesen Block lesen und noch nie einen Vorbereitungsdienst gemacht haben:
lasst euch gesagt sein, dass der größte Stress, den man so haben kann hoch zehn, ungefähr dem entspricht, was die armen Anwärter ständig haben. Unfassbar. Aber, alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei.
Deswegen gute Musik von schönen Menschen zur Entspannung und Belohnung.
Direkt-Rox

Montag, 25. Januar 2010

Sympathy for the devil

EWLH, der Block, der sich auch um eure Karriere kümmert.
Deswegen geht dieser Post an alle Ger-und Romanisten raus, die bekanntlich wenig verdienen; aber sicher nicht, weil sie zu unsympathisch sind.
Direkt-Karriere
Direkt-Sympathie
PS. Dass ich mal die Stones posten würde (und zwar die Rolling und nicht die Flint-), wer hätte das gedacht...

I'm not gonna meet your mother any time, I just wanna rip your body over mine

Es gibt ja nix uncooleres als 2010 was über Amy Winehouse zu bloggen. Wobei, ich weiß gar nicht so genau, vielleicht gab es auch nix uncooleres als 2009 über Amy zu bloggen und sie cool zu finden. Ich finde sie cool. Ich finde sie cool seitdem ich im Januar 2007 auf einem amerikanischen Blog "Back to black" gehört habe.
Ich war schon ein Fan, bevor ich überhaupt wusste, auf was ich mich damit einlasse. Ich bin auch immer noch ein Fan, ich mag es nämlich nicht nicht sein.
Nein, ich werde jetzt nicht sagen, wie schade es ist, dass sie seit Jahren nicht mehr viel gerissen hat und dass schon in jeder zweiten Frauenzeitschrift was über sie geschrieben wurde und sie nur noch in Diskos in Vechta gespielt wird.
Stattdessen erzähle ich euch lieber, dass ich vor kurzem mit jemandem bei einem entspannten You-Tube-Abend dieses Video anschaute.
Immer wieder priml.

Sonntag, 24. Januar 2010

Fürs Protokoll

Die Preise beim Max-Ophüls-Festival sind vergeben worden.
EWLH beglückwünscht alle Preisträger, mögen sie zu Recht oder Unrecht gewonnen haben. Ich kann es nicht beurteilen...
Direkt-Preisträger

La vie

Für diejenigen unter uns, denen es nicht so wichtig ist, ob jemand singen kann, Hauptsache der Beat und der Text stimmt. (und speziell für FB-Buddies, die sich mit Songtexten besser auskennen, als ich mit saarländischen Redensarten)
Direkt-BB

I fall deeper and deeper the further I go

Da haben Dolce und Gabbana aber alles richtig gemacht.

Samstag, 23. Januar 2010

Romanistik zum Beispiel studiert man eher aus Interesse

...sagt Kolja Briedis vom Hochschul-Informnations-System (HIS) in Hannover.
Hiermit grüße ich alle meine Ex-Kommilitonen ganz herzlich!
Direkt-Verdienst

Freitag, 22. Januar 2010

Das Guidomobil

Heute ist die FDP an der Regierung und macht sowas. 2000 in der Opposition machte sie noch sowas.
Via A.

Krissi live

Scheint ja ein echter Gähner gewesen zu sein, Krissis erster Auftritt im Bundestag.
So ähnlich wie ihr Auftritt bei Beckmann am Montag (habe ich mir berichten lassen).
Der Hosenanzug hat aber jedes Mal tipptopp gesessen.

Atomkraft- nein danke

Auch wenn ich in den 80ern einiges mitmachen musste (ich denke da z.B. an den türkisfarbenen, selbstgestrickten Pullunder, den ich zu meiner Einschulung trug), einen Aufkleber hatten wir nie auf der Familienkarre, dem tibetorangefarbenen Audi 80.
Aufkleber

Rock'n'Roll nicht immer aber jetzt

Direkt-Klee

Donnerstag, 21. Januar 2010

Money for nothing

Gerade eben habe ich dies hier gefunden. Und jetzt ist mir schlecht.

Mittwoch, 20. Januar 2010

Breathe on

Die Tatsache, dass ich schon seit geraumer Zeit Yoga mache (und das auch gerne) ist ein weiteres Indiz dafür, dass ich erwachsen werde (oder schon bin).
Nun freute sich mein Spießerherz heute darüber, dass es jetzt auch wissenschaftlich erwiesen ist, dass Yoga medizinisch echt total viel bringt.
Ich dachte ja kürzlich getreu dem Motto "Gardening is the new Yoga" darüber nach, im Sommer die Disziplin zu wechseln. Aber, ob Unkraut jäten auch so gut gegen Entzündungen hilft, muss erstmal erwiesen werden. So lange bleibe ich den Asanas treu.

Dienstag, 19. Januar 2010

Wie der Schreiner macht's keiner


Vor ein paar Jahren war ich mal auf ner Party in der Pfalz. Man ging morgens in den Schlachthof, um das Eis zu holen, mit dem man das Parkbräu kühlen wollte. An der Tür des Schlachthofs klebte seit den frühen 80er Jahren ein Aufkleber.
Was für ein Glück, dass ich am Tag nach der Party nochmal hinfuhr, um ihn abzufotografieren.
Kind of Lebensmotto.

Montag, 18. Januar 2010

Fast so voll wie bei Mario Barth

Lebensumstände verändern ja Gewohnheiten. Während ich früher ganz gerne mal freitags in die Kneipe gegangen bin, bin ich nun freitags ganz gerne mal zu Hause und spiele Erwachsenenwochenende.
Letzten Freitag hielt ich mich noch krampfhaft an einem Glas italienischem Rotwein fest und schaute im Stehen 15 Minuten der Bremer Talksendung "drei nach neun". Eine echte Erwachsenensendung mit Erwachsenenthemen und Erwachsenengästen und einem Erwachsenenmoderator und Charlotte Roche. Nun las ich eben in der Zeitung, dass Charlotte Roche aufhört, obwohl sie erst seit kurzem dabei ist. Trotzdem eine sehr weise Entscheidung von ihr. Denn, wenn etwas nicht passt, dann Erwachsenenfernsehen und Frau Roche.
Vielleicht will ja bald Klaus Allofs oder Henning Scherf oder einer von den Stadtmusikanten neben Giovanni die Lorenzo arbeiten. Durchsetzen würde sich jedoch nur jemand wie Hella von Sinnen. (oder Mario Barth)

Ich danke der Academy

Die Saison der Preisverleihungen ist eröffnet. Den Anfang machten gestern Nacht die Golden Globes, die Oscars sind dieses Jahr Anfang März. Für Alle, die sich damit nur bedingt auskennen: das sind Film-bzw. Fernsehpreise, die nach folgendem Schema ablaufen: "Peneéope Cruz hat das beste Kleid an und Meryl Streep gewinnt."
Heute Nacht nun wurde "Avatar" als bester Film ausgezeichnet, "Das weiße Band" als bester ausländischer Film und Christoph Waltz als bester Nebendarsteller. Das war zumindest das Einzige, was ich in den 5.30 Uhr-Nachrichten des DLF heute Morgen erfahren habe.
Dazu zwei Bemerkungen. Normalerweise kenne ich die Filme, die Anfang des Jahres in den USA was gewinnen nie, weil sie in Europa meistens erst Monate später anlaufen. Dieses Mal ist es so, dass ich alle drei Filme hätte sehen können und mich bei allen dreien aktiv dagegen entschieden habe, sie anzuschauen, weil sie mich nicht die Bohne interessiert haben. Hm. Werde ich alt und eigen?
Dass allerdings heute in Deutschland ein großes Aufhebens darum gemacht wird, dass zwei Österreicher gewonnen haben, wundert mich schon, zumal es im seriösen Radio war und nicht in der einschlägigen Presse.
Aber, ich will hier keine politischen Fässer aufmachen...
Spooky

Sonntag, 17. Januar 2010

This post is dedicated to all the lovers in the world

Es gibt ja nichts verbindenderes, als mit jemandem über gemeinsam erlebte Vergangenheit zu sprechen. "Und, dann weißt du noch, als wir auf der WG-Party von B. bis morgens um 5 getanzt haben und dann zum Schluß noch F. mit P. geknutscht hat." Ist 10 Jahre danach immer noch ne Bombe.
Virtuell sehr verbindend ist, wenn man fremden Personen Erlebnisse erzählt, die man mit jemandem geteilt hat. Ich erzählte gestern zum Beispiel eine 10 jahre alte Urlaubsanekdote, die ich immer für einen ziemlichen Brüller gehalten habe, bis mir gestern auffiel, dass die nur so mäßig spannend ist. "Und dann sind wir mit dem Auto volles Rohr auf die italienische Verkehrinsel gefahren und haben das Schild umgemäht." Knaller. Aber, ich habe trotzdem sehr gerne an den Urlaub zurückgedacht.
Ein bisschen magisch ist es, wenn man erkennt, dass man dieselben Dinge in der Vergangenheit gleich toll fand, ohne sich damals gekannt zu haben.
Extra magisch ist es, wenn es um gemeinsame Lieblingsliebeslieder geht.
Morgen trete ich in einen Romantikerklub ein. (You know who you are)

Freitag, 15. Januar 2010

Maybe so, maybe no

Podcasts sind irgendwie nie so richtig mein Ding geworden, komischerweise, obwohl ich ja eigentlich dazu prädestiniert gewesen wäre, die Dinger gut zu finden. Aber, ich höre dann doch irgendwie lieber Radio oder richtig Musik. Aber, ich bin ja ständig à la recherche de la musique und so stieß ich vor geraumer Zeit auf das Label Stones Throw, das sich (mit meinen bescheidenen Mitteln) nicht so richtig einordnen lässt. Einer der größten Stars scheint der von mir sehr goutierte Mayer Hawthorne (was fürn Vorname...) zu sein, der wirklich schöne Sachen macht.
Die Podcasts, um nochmal auf den genialen Einstieg zu kommen, sind ebenfalls empfehelenswert und ich höre sie doch manchmal gerne, um mir den Einstieg ins Arbeiten leichter zu machen.
Direkt-Mayer

Donnerstag, 14. Januar 2010

Fun and sunhsine, there's enough for everyone

EWLH der Block mit den praktischen Tipps, wie man den Winter am besten überlebt.
Wie ja ausführlich besprochen bin ich, trotz der Tatsache, dass ich ja in meinen paar 30 Lebensjahren lediglich 6 Monate lang ein Auto besaß, eine Hasserin dieses Wetters.
Und nun kommt's: zu Recht, denn bei mir bewegt sich der Frost durch die Tapete. Es wird also noch richtig superlauschig in den nächsten Tagen (Wochen?) hier, wenn es denn irgendwann mal anfangen sollte zu tauen. Die halbe Wand ist schon feucht und ich freu mich dumm und dusselig.
Versteht ihr jetzt, warum ich früher eigentlich mal Animatöse in nem Ferienklub werden wollte? Garantiert nicht nur wegen der bunten Cocktails, der knackigen Kollegen und dem saftigen Trinkgeld. Sondern vor allem wegen des Wetters!!!
Direktklub

Mittwoch, 13. Januar 2010

...lacht definitiv am besten

Wenigstens die Titanic kann noch lachen. Vielleicht sollte ich lieber die abonnieren als sowas Deprimierendes wie eine Tageszeitung.
Kalauer.
Weiterhin auch lachen können einige Kolleginnen, aber nur die, die was drauf haben!
Via B.
In der Selbsthilfegruppe

You waste your time with hate and regret

Muss mir mal warme Gedanken machen, vielleicht hilft das, den Winter und vor allem die Kälte zu vertreiben.
Wie es Leute geben kann, denen Schnee und Eis gefällt, kann ich wirklich nicht verstehen.
Frozen

Dienstag, 12. Januar 2010

Comicisch

Endlich wieder ein Unterrichtsbesuch weniger. Uff. Ächz. Stöhn. Grins.
Speech Therapy

Montag, 11. Januar 2010

Paparazzi

Ich verstehe Lady Gaga nicht. Vielleicht muss ich mal die Eleven fragen, was die so von der halten, aber, ich glaube fast, dass die zu klein dazu sind. Denn, wenn ich was über Lady Gaga weiß und eventuell was von ihr verstehe, dann, dass auch gerne mal erwachsene Männer die gut finden, so wie früher eben Kylie.
Irgendwie finde ich die Musik auch doof und so weiter. Cool aber finde ich diese Jungs hier.

Sonntag, 10. Januar 2010

Merhaba!

EWLH der Block für alle, die nicht nur Landeshauptstädte, sondern auch Kulturhauptstädte gut finden, grüßt das Ruhrgebiet, gratuliert zur Eröffnung gestern (ich hab ja nix gegen den Grönemeyer, wirklich nicht, aber die "Hymne"...naja) und hofft, dass noch viele Menschen den Weg in den Pott finden werden.
Vor allem hoffe ich, dass ich auch noch dieses Jahr den Weg in eine Kulturhauptstadt finden werde, wenn nicht nach "Essen für das Ruhrgebiet" (so der Oberbürgermeister), dann vielleicht nach Istanbul.

Popmusik ist tot

Ausgesprochen ausgewählte Menschen haben ihren Senf zu Popmusik 2009 gegeben.
DirektPoP

Samstag, 9. Januar 2010

You got me

Ich weiß zwar nicht, wer Jimmy Fallon ist, dafür kenne ich die Roots. Und hier gibts ein Mixtape von ihnen zum kostenlosen Download.
Ich hab's schon!
via
UPDATE: Mein Favorit ist dieser hier.

Maybe I didn't hold you all these lonely nights

Elvis wäre ja gestern 75 geworden und eines der ganz ganz großen popkulturellen Rätsel ist und bleibt für mich, die Faszination zu verstehen, die er offensichtlich auf große Teile der Weltbevölkerung ausgeübt hat und es immer noch tut. Ich finde den weder cool, noch mag ich die Musik.
Ignorant wie ich als Kind - noch dazu - war, wusste ich auch lange nicht, dass der folgende Smash-Hit ein Cover ist, ein Elviscover.
DirektPSB
PS. Und Neil Tennant ist und bleibt einfach süß!

Wissen ist Macht

Die Süddeutsche Zeitung hat heute drei Artikel in ihrem Online-Repertoire, die mein Interesse geweckt haben.
Nummer eins. Die Renaissance des Rollis, die ja, meiner Meinung nach in den tiefen 90ern war - kann aber auch daran liegen, dass ich damals ganz gerne mit Leuten zu tun hatte, die schwarze Rollis als Berufskleidung trugen: Romanistikstudenten.
Laut dem Artikel haben wir die Wiedergeburt jedoch dem Verteidigungsminister zu verdanken.
Artikel Nummer zwei beschäftigt sich mit einem eher psychologischen Problem. Dem Nein-Sagen. Ach, wie oft schon hat man vor Kollegin XY gestanden und sich gedacht "mach doch deinen Mist alleine", sich das dann aber verkniffen, weil man Angst hatte, nix mehr von der Schwarzwälder Kirschtorte abzubekommen, die Kollegin XY immer anlässlich des Wiegenfestes mitbringt. Noch schlimmer, eventuell bei der Weihnachstfeier wegen der Neinsagerei neben dem Chef sitzen zu müssen, der ja bekanntermaßen einen Tag im Jahr Urlaub von Frau und Kindern hat und aus diesem Grund bei der Jahresendfete noch mehr auf den Putz haut, als beim Betriebsausflug. Müsste man da nicht schon wieder "nein" sagen: "Och, noe Leute, nicht schon wieder neben dem Vorgesetzten, ihr wisst doch, ich habe eine Abteilungsleiterallergie." Aber, nein, stattdessen würgt man zerknirscht die zu lange gegarte Pute in sich hinein und schluckt. Den zerkauten Vogel und die Unzufriedenheit.
Der dritte Artikel steht in einer Reihe mit den vielen Warnungen, die auch immer bei EWLH ausgesprochen werden. Der Block für den mündigen Bürger möchte auf Unzulänglichkeiten unzulänglichster Art aufmerksam machen. Drogen in der Bananenkiste. Nach "die Spinne in der Yukkapalme" die neuste Geschichte, die man so aus tiptop informierten Kreisen hört. Gut zu wissen ist allerdings, dass Atmen beim Bananenkauf "aber nicht gesundheitsschädlich" sei.
Ich halte es trotzdem (Vorsicht ist die Mutter der Bananenkiste) neuerdings an der Frischobsttheke eher mit dem Ex-Potus: wenn ich wenige Zentimeter vor den Bananen stehe, halte ich einfach die Luft an , um später sagen zu können: But I didn't inhale.

Freitag, 8. Januar 2010

Ich habe schon einen Ehemann, ich brauche nicht noch einen

Endlichwiederlandeshauptstadt, der Block für die Welt.
Als guter Beamtenblock weist EWH daraufhin, dass folgende Dinge bitte ab sofort im Haus sein sollen:
-Trinkwasser
-Medikamente
-Kerzen
Weiterhin sollte ein batteriebetriebenes Radio am Start sein (und mit "am Start" meinen wir hier nicht: "Ja, ich hab eins, das steht aber noch im Laden")
Denn, so steht es in der Sueddeutschen, es könnte heute echt eng werden. Ich sage nur: The Ice storm is coming. (Übrigens auch eines dieser Oeuvre, weshalb die 90er auf gar keinen Fall zu unterschätzen sind)
Desweiteren wird empfohlen, das Bier nicht zu spät vom Balkon zu holen, sich darüber Gedanken zu machen, wie man die Schneeflecken wieder aus den Wildlederapplikationen der Winterschuhe rauskriegt und darüber zu sinnieren, ob es einen größeren Zeitfresser als SUDOKU-Heftchen gibt.
Die letzteren Anregungen kommen aber nicht vom Bundesamt für Katastrophenschutz, sondern von mir, denn ich wäre untröstlich, wenn ihr heute abend nüchtern zu Hause sein müsstet und euch dazu noch langweilen würdet, mit eurem batteriebetriebenen Radio. (ne, is klar)

Helden der Kindheit

Hannover ist ja die Stadt mit dem meisten kulturellen Angebot der Welt. Oder Niedersachsens.
Nachdem letztes Jahr das größte Openair der Welt oder das zweitgrößte Niedersachsens (ich denke, das größte wird immer noch in Scheeßel sein, man möge mich aber korrigieren) in der AWD-Arena von Coldplay gespielt wurde (soll erstaunlich gut gewesen sein), schießt die Ernst-August-Stadt 2010 jedoch mal wieder den Vogel ab. Whitney Houston kommt nach Hannover. Ich glaube es nicht, ich bin von den Socken, ich hebe ab. Natürlich bin ich im Grunde schon auf dem Weg zum Kartenvorverkauf, denn wer weiß, wann es sowas nochmal gibt, in einer Stadt, in der ich lebe. Whitney Houston, mann-o-meter. Dass die's nochmal geschafft hat. (Das Lied is trotzdem nix. You know who you are...)

P.S. Dass die Scorpions ihre "Cominghome" (oder so ähnlich)-Tour spielen, lasse ich hiermit offiziell unter den Tisch fallen. Wetten würde ich allerdings, dass ein berühmter Politiker, der aus Hannover kommt und schon ein paar Mal verheiratet war, in der ersten Reihe stehen wird.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Dann hopsen die Boxen

Ich bin ja die Person für die Kräutertee-Mischungen wie "Einfach schön", "Innere Ruhe", "Gute Abwehr" etc. gemacht worden ist. Sobald ich auch nur den Anflug einer depressiven Verstimmung ob schlechter Haut spüre, bums, einfach ein Tässchen "Einfach schön" aufgegossen und ausgetrunken und ich fühle mich wieder wie die Venus von Urbino. Habe ich das Gefühl, ich sei aufgewühlt (anstrengender Job, ausschweifendes Privatleben, der Druck meinen Blocklesern gerecht zu werden...), ein Becher "Innere Ruhe" und ich bin so gelassen wie das letzte Mal kurz nach meiner mündlichen Fahrradführerscheinprüfung. Zweimal geniest und ich habe schon eine ganze Kanne "Gesunde Abwehr" auf dem Tisch stehen und die Erkältung zieht von dannen.
Kürzlich nun hörte ich "Disko" von Jan Delay. Und es geschah etwas, was mir lange nicht passierte: ich hatte Lust zu tanzen. Es passierte also im Grunde das Gleiche, was mir auch bei den Tees passiert.
Nun frage ich mich: ist das Lied einfach ein echter Dancefloorkracher oder bin ich Opfer der Prototypensemantik?

UNBELIEVABLE!!!

Manche Sachen scheinen mir unmöglich zu sein. Ich kann nicht nachvollziehen, dass manche Menschen gerne kalt duschen. Oder lieber hartes als weiches Ei essen. Oder sogar noch schlimmer, lieber Fruchteis als Milcheis essen.
Manche Dinge finde ich allerdings so unglaublich, dass erst die Bunte mir überhaupt sagen muss, dass es sie gibt. Flotus ist pelzlos glücklich. OMG, I can't believe it. Die Obamas sind doch heimlich von den Grünen. Oder noch schlimmer, ich wage es kaum auszusprechen.

Mittwoch, 6. Januar 2010

Ihr wisst schon warum

Bei Spreeblick geklaut oder sagen wir, freundlich für mich: "wiederentdeckt".
Cerys and Tom

I see you walking through a dream

Dieser Tage läuft eine Trilogie über berühmte Politiker und ihre Ehegattinnen. "Liebe an der Macht" des Namens. Es werden die Paare Obama, Sarkozy-Bruni und Kohl vorgestellt. Eine interessante Auswahl, wie mir scheint, ist es doch so, dass Obamas immer noch über allem erhaben sind, das bei Kohls schon seit langem nicht mehr der Fall ist und die Liaison zwischen Carla und Sarko doch schon seit deren turbulentem und spektakulären Beginn mehr als kritisch beäugt wird. (Man munkelt in gutinformierten Kreisen auch, dass es in der Folge über Nicolas Sarkozy und Carla Bruni einen Kasus-Wechsel hätte geben sollen und es "Liebe an die Macht" hätte heißen sollen. Aber dies nur am Rande.) Außerdem sind ja Obamas und Sarkozys noch dran, wohingegen die Ära Kohl ja schon im vorletzten Jahrzehnt endete.
Einige Stunden stutzte ich über die Zusammenstellung, doch dann im öffentlich-rechtlichen Entlarvungsmagazin Nummer eins "Menschen bei Maischberger" fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Thema der Sendung war: Seher und Propheten: Geheimwissen oder fauler Zauber. Die Gäste, die ich noch mitbekommen habe, waren der Fliege, eine Kaffeesatzleserin (sic!), ein Mann, der sagt, dass das alles Lug und Betrug ist (Gründer der "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften") und eine bloggende Hellseherin.
Der Hellseherin Lilo wurden dann die Bilder mehrere Persönlichkeiten unter die Nase gehalten und sie sollte prophezeien, was 2010 in deren Leben passieren mag.
Erste Person: die Bundeskanzlerin. Prognose der Expertin: 1. gesundheitliche Probleme, 2. Ehekrise.
Zweite Person: der Außenminister. Erster Kommentar der Wahrsagerin: "Ach, den seh ich so gerne!". Prognose: alles paletti, Bombenbeziehung (Petzauge).
Dritte Person: das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche: Prognose: gesundheitliche Probleme. (Ich zuckte innerlich zusammen. Sie MUSS recht haben, gesundheitliche Probleme und keine Beziehunsgprobleme beim über 80jährigen Papst. Scheint wasserdicht zu sein. Sind dann auch alle anderen Prognosen sicher? Mir schauderte ob der Tatsache, dass sie es wirklich WUSSTE)
Nun also zurück zu der Trilogie über die Paare. Kann es also sein, dass sie Kohls als Beispiel für ein Super-Politikerpaar aus Deutschland nehmen mussten, weil ja Schröders per definitionem ausfallen und es bei Merkel-Sauers brodelt? Wie engmaschig ist doch das öffentlich-rechtliche Informationsnetz.
Ich glaube, ich brühe mir mal ein Tässchen Kaffee auf , höre Mariah Carey und lese hinterher mal in dem, was so auf dem Boden der Tasse übrig bleibt.

Dienstag, 5. Januar 2010

Finde heraus, was es Neues gibt - Schick mir eine Nachricht

(Prolog: Eigentlich wollte ich ja heute den Facebook-Satus "CM hat einen Dachschaden" posten. War dann aber selbst mir zu flach der Witz, wobei es blöderweise stimmt.)

Die Kultur hat wieder Einzug in die Landeshauptstadt erhalten, wobei ich mit Landeshauptstadt in diesem Fall mein Leben meine. Die Aufenthalte in den Haupstädten Berlin und Paris und das Nichtbeamtieren aufgrund von Weihnachtsferien taten ihren Teil dazu bei.
Aber, der Reihe nach. Ich las kürzlich, inspiriert von meinem Berlinaufenthalt, das Sachbuch "Lost and Sound: Berlin, Techno und der Easyjet" . Eigentlich las ich es, weil ich von Techno sowas von keine Ahung habe, dass es brummt. Aber, außer, dass es einige total gutaussehende Techno-DJs und Bohemians in Berlin gibt, Techno nicht gleich Techno ist, die 00er Jahre nix mit den 90ern zu tun haben und Drogen, die stärker sind als Zwickel ein absolutes Muss sind, weiß ich nun auch nicht mehr. Insgesamt scheinen sie aber total gut drauf zu sein, die Jungs aus Berlin. Ich fürchte, mein persönlicher Technozug ist abgefahren. Mist.
Denn wesentlich besser amüsiere ich mich momentan über die Romane um Kommissar Kluftinger. Für alle Pendler da draußen: sehr amüsant, kurzweilig und einfach gut gemacht. Aber, wie solls auch anders sein, schließlich ist einer der Urheber dieser Reihe (Michael Kobr) Realschullehrer für Franze...und da kann man wohl nur sagen, was die Minogue-Schwestern schon gecovert haben.
Weiter gings in der Kultur mit Filmen. Wieder ausgegraben und zwar zu Recht, habe ich den grandiosen "Les voleurs". Obwohl ich merke, dass ich Madame D. vor 13 Jahren toller fand, als heute. Aber ich finde sie immer noch toll genug und außerdem bekommt Lyon in diesem Film endlich mal wieder das, was es verdient.
Gut gefallen hat mir auch "Soul Kitchen". Einfach ein ausgesprochen amüsanter Film, Akin hat ein unbeschreibliches Händchen für Dekor, Musik und Schauspieler. Die Story, ach, Schwamm drüber. Ich war gut gelaunt, hatte Bock nach Hamburch zu fahren und was willste mehr? Was ich mich allerdings noch gefragt habe: kommt der Film in Süddeutschland genauso gut an, wie im Norden, wo ja HH eins hinter New York ist?
Extrem gelangweilt hat mich dann der Film "Nokan". Bezeichnend ist, dass ich den Namen eben nochmal googeln musste. Hat 2009 den Auslandsoscar gewonnen, was ja eigentlich auch schon ein Zeichen für große Langeweile ist, wie man an solchen Krachern wie "Das Leben der Anderen"
(doppel-gähn) erkennen kann.
Mir fiel bei der Gelegenheit nochmal ein, dass ich vor Jahren mal in einem japanischen Roadmovie war, das etwas genauso langweilig war, ich allerdings damals wie heute dachte: "Och ganz nett sieht's da aber aus in Japan, ein bisschen wie in den Alpen". Der geografisch wesentlich bewanderte Wohni korrigiert mich und sagte: "Naja, wie im Schwarzwald". Da will ich mal nicht so sein.
Und, letzte Bemerkung zum Thema Kultur: wusstet ihr, dass Balzac Helge Schneider ähnelt?