Mittwoch, 3. Februar 2010

Meine Schwester ist in der Garage

Meine Begeisterung für Stefan Raab hielt sich immer schon in Grenzen. Ich fand ihn weder bei Vivavison (obwohl ich damals im zielgruppenrelvanten Alter war) noch mit seinem Grand-Prix-Auftritt und schon gar nicht mit dem, was er seit ein paar Jahren bei Pro7 macht, besonders witzig. Wobei ich zugeben muss, dass ich schmunzeln musste, als ich kürzlich las, dass die Idee zur Wok-WM von einem Wetteinsatz bei Wetten, dass...? herrührte.
Eines jedoch muss ich ihm lassen: das, was er macht, macht er gut und richtig. Er hatte jahrelang das deutsche Fernsehpublikum fest im Griff. Doch die Zeiten haben sich wohl geändert. was ich heute bei der morgendlichen SZ-Lektüre erfuhr.
Raab arbeitet im Augenblick mit der ARD zusammen und sie suchen gemeinsam das Grand-Prix-Lied für dieses Jahr. Nun fragt sich Rupert Sommer in der SZ, ob sich die Öffentlich-rechtlichen damit einen Gefallen getan haben, ihn mit ins Boot zu holen, da seine Popularität vor allem in der jungen Zielgruppe, die man eigentlich erreichen wollte, schwindet.
Mal sehen, wie das alles ausgeht. Den GrandPrix gucke ich sowieso nur manchmal und nur mit sehr ausgesuchten Mitstreitern an und da ich schon seit Jahren im falschen Bundesland wohne, nun also gar nicht mehr.
Früher war eh alles besser, wie man sehr gut an diesem Ausschnitt für echte Grand-Prix-Fans der alten Tage sehen kann.
Direkt-Hape

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