Mittwoch, 21. April 2010

Danke für die Worte

Die mit Abstand unterschätzteste große Schwester der Welt hat vor zwei Jahren ein fantastisches Interview gegeben.

Im Augenblick der Krise, der Niederlage, sind wir Menschen am offensten und am schönsten. In solchen Momenten entschleiern wir uns, weil wir unseren Wunden und heimlichen Träumen sehr nahe kommen. Das ergreift mich: Wenn jemand an irgendeinem Punkt in seinem Leben anlangt und nicht recht weiß wohin.
Wenn es mal wieder soweit ist, dass man in einer Krise ist, sollte man das Interview lesen.
Und wenn man in keiner ist, sollte man trotzdem darüber nachdenken, welche Wunden man hat und vor allem welche heimlichen Träume.
Danke für die schlauen Sätze, Frau Bruni-Tedeschi.

Kommentare:

High-ke hat gesagt…

"Für mich ist Humor ein Überlebensinstinkt. Er ist Konsolidierung, ein Retter, der Gegenpol der Tragik. Lächeln ist wie eine Therapie. Es erlaubt einem, sein Leid zu vermindern. Ohne das Lachen nimmt das Ernste, der Schmerz, der Tod den gesamten Raum in einem Leben ein. Humor lässt vergessen, wenn auch nur für den Augenblick. Und das entfesselte Lachen? Es ist erotisch, sehr physisch und sehr kindlich."


Und fuer mich ist alleine essen der Inbegriff von Luxus!

Lots of laughter.
Ke

andruschka hat gesagt…

Schönes Interview, allerdings. Das mit den heimlichen Träumen möchte ich dann bitte sehr bald besprochen wissen!

nelita hat gesagt…

@ke, alleine essen???
@andrusch, ei morje!