Dienstag, 22. Juni 2010

Danke, Diana

Am Wochenende war auf dem Expogelände in Hannover, der der wahrscheinlich hässlichste Platz ist, auf dem ich jemals war, eine Fotoausstellung, die ich als alter Schlaumeier natürlich besuchte. (und neben mir noch weitere 20.000 Leute)
Der Wohni machte mich beim Familienfrühstück zwar noch auf die Nachteile von Ausstellungen, die im Titel das Wort "Fotojournalismus" tragen, aufmerksam (da wird man gerne mal so ein bisschen trübsinnig"), aber leichtisinnig wie ich bin, strich ich die Sorgen einfach aufs Nutellabrot und fuhr los.
Schnell war mir jedoch klar, dass er Recht behalten sollte. Es war wirklich deprimierend. Krieg, Not, Elend,  Krankheit, Tod teilweise toll fotografiert, aber nix für Schöngeiste, teilweise sogar noch schlecht fotografiert. (meiner bescheidenen künstlerischne Meinung nach)
Es hätte also in die Hose gehen können, wenn da nicht die Fotos von Nicole Strasser gewesen wären. Grandios, fantastisch, toll.
Frau Strasser zeigte in ihrer Ausstellung die spanische Urlaubsidylle Benidorm (der Ort mit der größten Hochhausdichte nach Manhattan) und vor allem deren Urlauber. Natürlich war das auch auf eine bestimmte Art ausgesprochen deprimierend, die Ästhetik der Fotos riss jedoch alles wieder heraus.
Neben den Fotos von Frau Strasser gab es auch weitere tolle Ausstellungen und Pommes hätte man auch essen können. Alles richtig gemacht. 
Danke, Sonntag.

1 Kommentar:

High-ke hat gesagt…

holy shit- benidorm ist ja wohl wirklich deprimierend bis beaengstigend!