Samstag, 31. Juli 2010

Hannelore Kraft Fanclub

Liebe Hannelore Kraft,
Eigentlich ungewöhnlich, denn eine paar Monaten vorher unterhielt ich mich mit einem der SPD nahe stehende Freund über Sie. Ich wusste eigentlich gar nicht, wer Sie sind und habe mich gefragt, wie Ihre Partei es packen will mit Ihnen als Spitzenkandidatin die Landesregierung in NRW abzulösen. 
Sie haben es geschafft, was ich ganz prima finde und sie haben es geschafft, nicht die zweite Andrea Ypsilanti zu werden. Unter anderem deswegen, aber nicht ausschließlich deswegen, bleibt mir nichts anderes als zu sagen: ich bin ein großer Fan von Ihnen. Sie haben meinen größten Respekt.
Vielleicht werden Sie ja auch mal Bundeskanzlerin. 
Könnte gut sein, dass das das Beste wäre, was uns passieren könnte.
Viele Grüße, Ihre Nelita

Freitag, 30. Juli 2010

Janelle Monae

Ich kann mir einfach keine Meinung über Janelle Monae bilden. Kann die was oder ist das heiße Luft mit viel Hype?
UPDATE: Kann was!!!

Inception

Die Feuilletonredaktion von EWLH war gestern im Kintop, es wurde Inception gegeben. 
Kurz vor dem geplanten Besuch war ich drauf und dran alles abzublasen, ich hatte nämlich Katja Nicodemus' Kritik gelesen und wenn es jemanden gibt, dem ich blind vetraue, dann Frau Nicodemus. Nur bin ich dieses Mal gar nicht ihrer Meinung, denn ich finde überhaupt nicht, dass Leo (*schmacht*, still after all these years) ein schlechter Held ist. Außerdem sind mir die Steve McQueens manchmal ein bisschen zu maskulin und ist es nicht gerade das, was Leo zu einem guten Superhelden macht, dass er a) ohne die Anderen nix kann und b) sich selbst gerne mal in seinem Superheldentum im Wege steht, weil er ein sensibles Weichei ist? Mais, les goûts et les couleurs...
Erstaunt war ich darüber, dass Frau Cotillard uns nun die Mysteriöse gibt, ist vielleicht aber das, was Französinnen in Hollywood am besten können sollen. Sie kann es, definitiv. Ihr accent hätte die Sache bestimmt sehr charmant gemacht, aber in den Kommerzkinos der Landeshauptstadt sind die Filme natürlich nur in der echt hannoverschen, hochdeutschen Version zu sehen. 
Ein Traum!

Donnerstag, 29. Juli 2010

Das hier ist kein Wörterbuch

Manchmal muss es Tocotronic sein.

Viertel vor

In SB wird am Wochenende gefeiert: it's Nauwieser Viertel-Fest! 
Wie schon seit Jahren bin ich nicht dabei, dafür aber das "Viertel Vor"-Heft, das, so glaube ich zumindest, zu jedem Fest erscheint (und manchmal auch dazwischen). In dieser Ausgabe gibt es, angelehnt an die Fußballbildchen, Paganinibildchen mit Persönlichkeiten aus dem Viertel.
EWLH findet: sauwa!

Dienstag, 27. Juli 2010

Zu jung

Unsere Eltern kiffen mehr als wir. Wie soll man da rebellier'n?
Kraftklub-Zu jung

Prayin'

Ich bin ja nicht nur äußerst kleinkariert, sondern neige zu politisch völlig unkorrekten Denkweisen und so wundert es nicht weiter, dass ich Männern und Soulmusik ausgesprochen skeptisch gegenüber stehe. Nicht, dass sie nicht ruhig mal welche hören sollten, das finde ich nämlich schon, sondern, ich weiß nie genau, wie ich Soulmusik finde, die Männer machen. 
Aber, ich lasse mich ja trotz meiner Geisteshaltung sehr gerne eines Besseren belehren und sage euch deshalb:
Geht hin und hört ihn in Scharen, Plan B., der eigentlich Mr. Drew heißt und aus England kommt. 
Cause he's got the rhythm and a lot of soul.

Montag, 26. Juli 2010

Tatort

Es ist doch so, dass in der Glotze immer die Werbung läuft, die auf die Zielgruppe der jeweiligen Sendung passt, stimmt's? 
Also, gestern Courteney Cox (mir hat es übrigens - nicht nur wegen ihr - gut gefallen) als geschiedene, unglückliche Mitvierzigerin -> Partnervermittlung. Ist logisch (meld ich mich übrigens auch bald an, es wartet nämlich jemand da draußen auf mich, haben die gesagt).
So, nun wird Herbert Knaup Kommissar Kluftinger für den Tatort und was kommt dann für ne Werbung? Kaffeefahrten? Witzbücher? Wollsocken?
Ach, nee, is ja öffentlich-rechtlich, bezahl ich ja. Puh, Glück gehabt. 90 Minuten ungeschnittener Genuss, hoffentlich, denn so richtig vorstellen kann ich es mir noch nicht.

D.M.

Die Zeit der politischen Diskurse, des Nachdenkens, Innehaltens war gekommen. Weg mit den Albernheiten und dem Müßiggang, her mit dem Ernst der Lage und der Askese. Richtig, ich war in Karslruhe, es war Feschd-Time.
Wie jedes Jahr nahm ich die Pilgerreises zum Fuße der Europahalle mehr als gerne auf mich, beim Line-Up hatten die Badener dieses Jahr eher geklotzt (für echte Fescht-Besucher war das gerade ein Oberbrüller) als gekleckert und es sollte interessante Auftritte geben. 
Wessen kleine Schwester nett ist, wissen wir und interessant ist ja mit überflüssig eng verwandt. Total interessant waren dieses Jahr Bela B. und Jan Delay. B, ist alt und langweilig, dazu ein mäßig witziger Sexist (ohne politische Einstellung), Delay ein verzogenes Hamburger Bürschlein, dem der Ruhm aber sowas von zu Kopf gestiegen ist, dass es kracht. Bäh.
Hoch erfreut war ich aber von der grandiosen Miss Platnum (singen UND tanzen!!!), trotz Regen ein Segen und eine echte Entdeckung (für Banausen wie mich) waren Editors, die mir die erste Pyroshow meines Lebens lieferten, ich war ganz geblendet. Kannt ich nicht, mocht ich aber. Über Monsters of  Liedermaching möchte ich keine Wort verlieren, ich schreibe ja auch nicht über Mario Barth.
Die Extras des Wochenendes sind dann doch zu privat. Aber, es war, wie immer, die reine Freude.
Für K.und J. und A. Mitglieder der r. Brigade D.M.

Freitag, 23. Juli 2010

It's in my genes, I like to eat.

Freut sich darauf!

Café Zucker und Zimt

EWLH gibt Ausgehtipps für Saarbrücken (hihi, als würde ich da noch irgendwas kennen).
Auf der völlig unterschätzten linken Saarseite (für echte Altsaarbrigger Mädsche wie mich: die richtige Seite) gibt es das schnuckelige Café Zucker und Zimt. 
Leckerer Kaffee und Kuchen, nette Bedienung und schöner Vorgarten, in dem man sitzen kann.
Liebe Innenstädter, macht doch am Wochenende mal einen Ausflug nach Daarle, da kann es auch schön sein!

Donnerstag, 22. Juli 2010

Ich möcht' ein Held sein

Als Lehrer hat man keine Projekte, sondern Schuljahre vor sich. Daher auch die Uncoolness des Berufs, denn man kann abends in der Kneipe nicht von den neuen Visionen sprechen, die man umsetzt und die noch niemand kennt, weil die Ziele ja immer gleich sind: die Kinder so zu trimmen, dass sie das Klassenziel des 9. Jahrgangs erreichen (oder welchen Jahrgangs auch immer).
Umso mehr freut es mich, dass es ein Projekt in meinem Leben gibt.
Details gibts hier irgendwann. Bestimmt. Ich schwöre, Alder.

Ich will kein Bürger sein

Das Bildungsbürgertum ist zwar bereit, im Biomarkt den doppelten Preis für ein Schnitzel zu bezahlen, wenn das Schwein im Gegenzug ein schöneres Leben verbringen durfte. Seine Kinder will es aber nicht opfern für das Gemeinwohl.
Als ich diesen Artikel in der Onlineausgabe der SZ las, dachte ich die ganze Zeit "wow, kann ich nur 100% zustimmen". Das hielt dann, allerdings muss ich den letzten Satz doch ausklammern, das finde ich nämlich nicht, dass man es den Bildungsbürgern kaum verdenken kann, dass sie ihre Elitekinder lieber mit anderen Elitekindern spielen lassen, anstatt mit den schlechten Kindern aus den schlechten Vierteln.
Mir wird schlecht, wenn ich Leute treffe, die selbst in der Branche tätig sind und dann laut postulieren, dass es schon besser sei, wenn die Kinder auf diese und jene Grundschule gehen. (bereits am eigenen Leib erlebt)
Schreckliche Heuchelei von Leuten, die Bionade saufen und die Grünen wählen, weil sie wissen, dass es doof aussieht, Fanta zu sich zu nehmen und offiziell auf Guido Westerwelle zu stehen.
Elite, go home.

Mittwoch, 21. Juli 2010

36 Grad

Ich werd noch zu einer echten Latina.
Mach den Beat nie wieder leiser.

Bon Jovi singt mit dem Bauch

Kürzlich war ich auf dem Kleinen Fest im großen Garten. Das ist eine Kleinkunstveranstaltung in den wirklich beeindruckenden Herrenhäuser Gärten (ja, in Herrenhausen gibt's nicht nur Pils). 
Man gewinnt die Möglichkeit, sehr teure Karten für einen Abend zu kaufen. Das schafft natürlich eine gewisse Exklusivität, die wiederum macht, dass viele Leute in der Leinemetropole denken, das Fest sei etwas Besonderes. Issetabanicht. Es ist sehr nett, man schaut Bauchrednern, Jongleuren, Quatschmachern etc bei ihrer Arbeit zu und isst dabei seine selbstgemachten Frikadellen, die man, der Abend ist schließlich lang, verputzen darf.
Ich war, nach dem ganzen Hype, der um das Fest gemacht wurde, gnadenlos enttäucht, und nach einem langen Gespräch gestern Abend wurde mir klar, es ist auch einfach nich mein Ding. Ich fand als Kind schon Bauchredner doof.
Nun habe ich eben gelesen, dass in da real Landeshauptstadt übernächstes Wochenende mein Saarbrigger Lieblingsevent, das Saarspektakel ist. Einer der Music-Acts ist eine Bon-Jovi-Coverband. 
Ein Königreich für einen Bauchredner.

Dienstag, 20. Juli 2010

Hell

Kaum ist man mal kurz von zu Hause weg, ändert sich alles.  
Pe hat geheiratet,  Michael Ballack kennt und braucht kein Mensch mehr (sagt zumindest DER Experte...) dafür sind Müllers populärer denn je und ich mag Heavy Metal.

Freitag, 9. Juli 2010

The Style council

So, es geht wieder los in die Sommerpause Teil zwei. 
First we took Herrenhausen, then we take Chueca und dazwischen passiert hoffentlich auch noch einiges. Natürlich ist noch nichts organisiert, es muss ja ein gewisser Restkribbel dabei sein, wenn man den Flug schon vor 4 Wochen gebucht hat...Spießer!
Solange noch der große Paul Weller mit richtiger Erwachsenenmusik, damit es nicht heißt, ich würde mich dem musikalischen Niveau der Eleven anpassen.
 

However far away

Wenn ich mich mit etwas auskenne, dann mit gescheiterten Liebesbeziehungen. Ist sozuagen meine Paradedisziplin. In der Süddeutschen, genauer gesagt auf ihrer immer noch charmanten Jetzt-Seite, erzählen zwei Personen, warum sie kein Paar mehr sind
Immer wieder todtraurig, wenn man es sich so recht überlegt. Und die Frage stellt sich doch, warum es beim nächsten Mal besser laufen soll. Aber anscheinend sind wir ja so gepolt, dass die Hoffnung zuletzt stirbt. Ganz schön bescheuert.

Donnerstag, 8. Juli 2010

R.I.P.

Es gibt einen Nachruf auf die Saarbrücker Metrostation, die sich letztes Jahr unter dem St. Johanner (oder "Gehanner" wie die aus SanktGehann sagen...) Markt befand. 
Ich habe es toppeinlicherweise nicht geschafft, mir dieses Stück ober-oder unterschwelliger, ach was weiß denn ich, Kultur meiner geliebten Heimatstadt anzugucken. 
Empfehle ebensfalls wie der ex-Medienbeauftragte (m) des tollen Projekts, das Guddzje zu kaufen. In der aktuellen Ausgabe gibt es einen, offensichtlich, lesenswerten Artikel über die Haltestelle.

We take you on the biggest adventure

So macht Hip-Hop wieder Spaß und zwar richtig.
Damian Marley and Nas "As we enter"

Es gibt nur ein'n David Villa

Bitte, chicos, tut mir das nicht an...
Haut se wech, die Holländer.

Mittwoch, 7. Juli 2010

Vicente, er heißt Müller

Spanientag auf EWLH. 
Keine Frage, eines meiner absoluten, ach was sage ich, mein Lieblingsland. Die Leute haben Style und sind gut drauf, die Städte sind urban und schick und das Essen finde ich nicht so schlecht, wie alle Anderen. Von Pedro Almodóvar mal ganz abgesehen.
Urs Siegenthaler, der Chefstratege der deutschen Mannschaft, fasst das Wesen Spaniens mit folgenden Worten zusammen:
Sie sind ein stolzes Volk und sehr korrekt. Ich habe 70-jährige Leute gesehen, die sich an der Hand halten, sie sind sauber gekleidet, sie mögen das Traditionelle. Auch in einem Stierkampf geht es viel um Stolz. Sie sind dazu nie unfair, sie überschreiten keine Grenzen. Haben Sie schon mal ein Skandalspiel des FC Barcelona gesehen? Wenn sie verlieren, dann gehen sie zum Gegner und sagen: "Wir waren heute nicht gut drauf." Aber Frustfouls mit gestrecktem Fuß sieht man bei den Spaniern nicht. Sie leisten sich keine Ausraster, dazu sind sie zu stolz und zu selbstkritisch.
Aber, selbst die Spanier greifen mal daneben. Hoffentlich heute auch.

Fürs Faschingskabarett

Man sagt mir ja nach, dass eine meiner schlechtesten Eigenschaften sei, dass ich so albern bin. Ich kann dem auch nicht widersprechen, kann als Erklärung jedoch nur anbringen, dass ich eben in einem Umfeld voller Kichererbsen groß geworden bin. Das färbt ab.
Als ich nun kürzlich in der Heimat war, besuchte ich den ältesten Freund. Ich betrat die Wohnung, er hing auf seinem Schreibtischstuhl und begrüßte mich kichernd mit den Worten: "Das musst du dir angucken."
Haben wir dann gemacht und uns dabei natürlich scheckig gelacht. Er ist nämlich eine von den Kichererbsen.
Life can be so easy.

Später Vogel

Schöne Grüße an Alle, die finden, dass es total gut ist um 7.25 mit dem Unterricht zu beginnen.
Ich kann nur hoffen, dass auch Leute den Artikel lesen, die was zu melden haben.

Dienstag, 6. Juli 2010

Ich hatte keine Gang und keine Crew

Wir gehen in die falschen Clubs, uns mögen nur die falschen Leute
Gute Musik von Fettes Brot, die ich ja seit Jahren versuche irre doof zu finden. Klappt leider nicht so richtig.

Was glaubst du, wer ich bin?

Und wenn es Schicksal war, dann war es so.
Ins Nichts, ohne dich.

Montag, 5. Juli 2010

Plautze

Wenn man einmal anfängt zu blocken, kommt man da nicht mehr so schnell raus.

Kurze Unterbrechung der Sommerpause

Seit Club Tropicana und dem Lambada wird es ja immer schwieriger eindeutige Sommerhits zu finden.
Dieses Jahr jedoch gestaltet sich die Sache einfacher: bei den augenblicklichen Temperaturen kann es nur Heartbeat sein.