Montag, 26. Juli 2010

D.M.

Die Zeit der politischen Diskurse, des Nachdenkens, Innehaltens war gekommen. Weg mit den Albernheiten und dem Müßiggang, her mit dem Ernst der Lage und der Askese. Richtig, ich war in Karslruhe, es war Feschd-Time.
Wie jedes Jahr nahm ich die Pilgerreises zum Fuße der Europahalle mehr als gerne auf mich, beim Line-Up hatten die Badener dieses Jahr eher geklotzt (für echte Fescht-Besucher war das gerade ein Oberbrüller) als gekleckert und es sollte interessante Auftritte geben. 
Wessen kleine Schwester nett ist, wissen wir und interessant ist ja mit überflüssig eng verwandt. Total interessant waren dieses Jahr Bela B. und Jan Delay. B, ist alt und langweilig, dazu ein mäßig witziger Sexist (ohne politische Einstellung), Delay ein verzogenes Hamburger Bürschlein, dem der Ruhm aber sowas von zu Kopf gestiegen ist, dass es kracht. Bäh.
Hoch erfreut war ich aber von der grandiosen Miss Platnum (singen UND tanzen!!!), trotz Regen ein Segen und eine echte Entdeckung (für Banausen wie mich) waren Editors, die mir die erste Pyroshow meines Lebens lieferten, ich war ganz geblendet. Kannt ich nicht, mocht ich aber. Über Monsters of  Liedermaching möchte ich keine Wort verlieren, ich schreibe ja auch nicht über Mario Barth.
Die Extras des Wochenendes sind dann doch zu privat. Aber, es war, wie immer, die reine Freude.
Für K.und J. und A. Mitglieder der r. Brigade D.M.

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